Tschirgant, Perjen

Nach BBT-Erfolg: Aufwind für Tirols "Tunnelkämpfer"

Tirol
10.02.2011 09:20
Zum x-ten Mal ist am Donnerstag der Brennerbasistunnel Thema im Tiroler Landtag gewesen. Vermutlich nicht zum letzten Mal, doch nach dem Ministerratsbeschluss vom 1. Februar steht für Landeshauptmann Günther Platter fest: "Für das für Tirol so wichtige Projekt gibt's nun kein Zurück mehr!" Und nach dem BBT-Erfolg will Platter nun auch den Tschirgant- und Perjentunnel in Wien durchboxen.

Der Brennertunnel ist so ein Thema, bei dem die Wogen im Landtag immer hochgehen. So auch Mittwoch, wo das Thema bei der Fragestunde zur Sprache kam (siehe auch Artikel in der Infobox). Für Platter, VP und SP ist nun alles auf Schiene – der Bergmeister-Plan könne jetzt umgesetzt werden. Bis 2016 werden sämtliche Erkundungs- und Fensterstollen sowie die Anschlussbereiche in den Bahnhöfen Innsbruck und Franzensfeste errichtet. 2025 wird dann das 10-Milliarden-Vorhaben, das einmal mit 2,4 Milliarden Euro budgetiert wurde, in Betrieb gehen.

Der liste fritz und den Grünen, die gegen den Tunnel sind, warf Platter am Mittwoch vor, dass sie sich mit ihrer Haltung gegen die Interessen von Bevölkerung und Wirtschaft aussprechen. Mit dem Tunnel werde nicht nur die Bevölkerung entlastet, sondern auch neue Arbeitsplätze geschaffen.

"Dafür müssen wir kämpfen"
Gleichzeitig forderte Platter den Landtag auch auf, mit ihm gemeinsam in Wien für zwei weitere, sehr wichtige Tunnelprojekte zu kämpfen: Tschirganttunnel und zweite Röhre Perjentunnel. Versprochen ist, dass der Tschirganttunnel zwischen 2013 und 2016, Perjen II von 2016 bis 2019 gebaut wird. "Dafür müssen wir kämpfen", sagte Platter.

von Markus Gassler Tiroler Krone

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