Neue Maschine aus Linz

Gleisbau wird billiger durch Strom statt Diesel

Oberösterreich
23.06.2021 17:00
17,5 Milliarden Euro investiert Österreich bis 2026 in den Bahnausbau. Mehr Schienen bedeuten auch mehr Wartung. Diese soll in Zukunft durch eine leisere und umweltfreundlichere Gleisbaumaschine aus Linz erfolgen, die Hersteller Plasser & Theurer nun Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) präsentiert hat.

Mehr als 40 Meter lang und mehr als 170 Tonnen schwer ist das Ungetüm mit dem unaussprechlichen Namen „Unimat 09-4x4/4S Dynamic E³“. Trotzdem ist es umweltfreundlicher als die kleineren Vorgänger. Die Gleisbaumaschine richtet Schienen aus und wartet gleichzeitig das Gleisbett. Und das nicht mehr mit Diesel als Antrieb, sondern mit Strom.

Sie ist leiser und spart CO2
Resultat: Sie ist leiser, spart CO2 und ist billiger. „Eine Einsatzstunde mit Strom ist um 135 Euro billiger als mit Diesel“, rechnet Firmenchef Johannes Max-Theurer vor. Ein Weltmarktführer aus Österreich „baut die Maschinen, mit denen wir das Mobilitätssystem der Zukunft bauen“, freut sich Umweltministerin Leonore Gewessler von den Grünen. Die erste der neuen Gleichbaumaschinen ist bei den ÖBB im Einsatz. Kostenpunkt: Sechs bis sieben Millionen Euro.

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