Schnellkurs im Dialekt

Bim-„Foahrer“ aus Syrien bringt Wien zum Staunen

Wien
21.06.2021 17:20
Porträt von Maida Dedagic
Von Maida Dedagic

Bilal Albeirouti erinnert sich gut an seinen ersten Tag als Wiener Bim-Fahrer. „Foa!“, hat der Instruktor gesagt. „Ich wusste, vor heißt vorne, ich schaute, aber da war nichts.“ Der Instruktor rief wieder: „Foa! Fahren Sie!“ Seitdem fährt er Straßenbahn und versteht auch Wienerisch.

Vor fünf Jahren musste der Journalist des Krieges wegen aus Syrien fliehen. Heute bringt er als Bim-Fahrer die Wiener täglich sicher zur Arbeit, zu Freunden und nach Hause. Ein Video über seine Geschichte begeistert Facebook-Nutzer: „Für einen klassischen Wiener viel zu höflich“, schreiben sie. „Faszinierend, wie gut dieser Mann in fünf Jahren Deutsch gelernt hat.“

Die Wiener Linien suchen laufend nach Bus-, Bim- oder U-Bahn-Fahrern und ermuntern zur Bewerbung. Während der dreimonatigen Grundausbildung gibt es 1860 Euro brutto im Monat, danach 2100 Euro plus Zulagen.

Albeirouti: „Es ist nicht so schwer, wenn man will.“

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