Nach 21 Jahren

EHC Lustenau: Martin Grabher-Meier hört auf

Vorarlberg
10.06.2021 17:55

Nach 21 Saisonen in den beiden höchsten Ligen Österreichs bzw. in den länderübergreifenden Ligen beendet „Rasta“ nun seine aktive Eishockey-Karriere. In der Saison 2000/2001 stand der gebürtige Lustenauer erstmals im Kader des EHC. Neben drei Meistertiteln in der EBEL war er auch 12 Mal für die österreichische Nationalmannschaft im Einsatz. Die Familie sowie die Firma Stanztech, in der er als Geschäftsführer tätig ist, treten nun in den Focus des sympathischen Lustenauers.

Auf eine sehr erfolgreiche Karriere kann Martin Grabher-Meier zurückblicken. Nach dem er sich zu Beginn seiner Karriere in der Nationalliga (ehem. Österr. Liga) einen Namen machte, wechselte er in die Erste Bank Eishockey-Liga. Mit Salzburg konnte er zwei, mit Linz einen Meistertitel bejubeln, ehe er in der Saison 2013/14 zurück ins Ländle zu den Bulldogs Dornbirn wechselte.

Martin Grabher-Meier spielte von 2004 bis 2008 für Red Bull Salzburg in der EBEL und konnte in dieser Zeit mit den Roten Bullen zwei Meistertitel holen. (Bild: KRONEN ZEITUNG)
Martin Grabher-Meier spielte von 2004 bis 2008 für Red Bull Salzburg in der EBEL und konnte in dieser Zeit mit den Roten Bullen zwei Meistertitel holen.

Ab der Saison 2019/20 stürmte er für drei Jahre für seinen Stammverein, den EHC Lustenau und war mit seiner Erfahrung und Routine ein wichtiger Führungsspieler im Team. Nun ist jedoch Schluss. Nach gesamt 846 Spielen in den beiden höchsten Ligen sowie 171 Toren und 445 Punkten hängt der 37-jährige Lustenauer die Schlittschuhe an den Nagel.

Grabher-Meier ist bei der Firma Stanztech in der Geschäftsleitung tätig, wo er in einem Team von 25 Personen im Alltagsgeschäft auch selbst Hand anlegt. Das Unternehmen ist in der Metallbearbeitung beheimatet. Fräsen, Drehen und Schleifen sind die Hauptaufgaben der Firma.

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Ich kann auf eine tolle Karriere zurückblicken, doch die Prioritäten ändern sich im Laufe der Zeit

Martin Grabher-Meier

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Ich könnte mir einerseits sehr gut vorstellen, ein junges Team des EHC zu coachen. Andererseits könnte ich mir aber auch sehr gut die Arbeit mit der Kampfmannschaft als CO-Trainer oder im physischen Bereich vorstellen. Irgendwie wird mich der Eishockeysport mein ganzes Leben lang begleiten. Vorab stehen jedoch meine Familie und der Job im Vordergrund.

Martin Grabher-Meier

Ob er dem Eishockey in irgendeiner Form erhalten bleibt, wird die weitere Zukunft weisen. Die Verantwortlichen des EHC Lustenau bedanken sich bei Rasta für seinen Einsatz für den Verein und wünschen im sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich das Allerbeste.

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