31.05.2021 07:00 |

Thema des Tages

Bagger graben wieder die Mozartstadt um

Baustellen haben in der Stadt Salzburg Hochsaison. Bevor wieder Touristenmassen durch die engen Gassen strömen, wird vielerorts der Boden umgegraben. Die „Krone“ gibt einen aktuellen Überblick.

Die Baubranche boomt. Auch die Stadt Salzburg hält trotz Krise an ihren Vorhaben fest und gräbt derzeit an mehreren Stellen die Innenstadt um.

- Der Kreisverkehr am Museumsplatz soll nach jahrelanger Diskussion endlich das lästige „Kranzlfahren“ beenden. Die Umleitung durch die Griesgasse funktioniert überraschenderweise recht problemlos. Nur leichte Verzögerungen müssen die Autofahrer in Kauf nehmen, es staut kaum. Anfang Juli soll der Kreisel fertiggestellt werden. Dann beginnen die Feinarbeiten samt Begrünung des vorderen Rotkreuz-Parkplatzes. Gesamtkosten: rund 1,2 Millionen Euro.

- Ein Ende ist auch bei der Baustelle am Kajetanerplatz in Sicht. Der Platz im Kaiviertel wird gerade großzügig umgestaltet. Neben einer neuen Oberfläche bekommt der Platz auch einen Brunnen, Bäume und Sitzgelegenheiten. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan und werden bis September fertig.

- Kurz vor der Fertigstellung befindet sich der Geh- und Radweg im Stadtteil Itzling. Dort wird gemeinsam mit dem Land Salzburg auf 400 Metern im Bereich der Plainbrücke die Lücke im Radnetz zur Gemeinde Bergheim geschlossen. Die Rampe zum Alterbach ist bereits fertig, auch die Arbeiten an der Brücke werden bald abgeschlossen.

Mehr Platz für Radfahrer bei der Karolinenbrücke
- Mehr Platz bekommen die Radfahrer auch am Franz-Hinterholzer-Kai. Erst am Donnerstag beschloss der Bauausschuss der Stadt einstimmig, die Engstelle hinter dem Bezirksgericht zu entschärfen. Der bisher gemeinsame, schmale Geh- und Radweg soll geteilt werden. Am bestehenden Weg sollen bis zur Karolinenbrücke nur noch Fußgänger gehen. Die Fahrradstraße soll bereits ab der Einfahrt in den Kai verordnet werden. Dafür weichen zwei Parkplätze. Im Sommer wird die Stelle umgebaut und gleichzeitig der Straßenbelag saniert.

- Ebenfalls im Sommer beginnt die Verbreiterung der Münchner Bundesstraße. Das Land baut die Verbindungsstraße nach Deutschland vierspurig aus, die Stadt zahlt 1,2 Millionen Euro dazu. Obwohl nur gut 500.000 Euro in den neuen Geh- und Radweg fließen, wird der gesamte Stadtanteil der Kosten aus dem Radwegebudget bezahlt. Insgesamt wird gut 20 Monate gebaut.

Kanal-Sanierung in zwei Altstadt-Gassen
- Nach der Winterpause sind auch die Kanal- und Leitungsarbeiten im Andräviertel wieder in vollem Gang. Bis Mai 2022 wird dort gearbeitet. Trotz Sorgen vieler Anrainer starten zudem im Februar 2022 die Kanal- und Leitungssanierungen in der Goldgasse und Judengasse. Im Jahr darauf werden die beiden Gassen neu gepflastert.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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