Und ein gutes noch dazu! Aber, was das im "Steiermark Inoffiziell" soll? Also: Der wegen seines 87.000-Euro-Dienstwagens abgewatschte Wirtschaftskammerpräsident Ulfried Hainzl scheint das aus der unerquicklichen Affäre offensichtlich auch getan zu haben.
Zerknirscht, aber sympathisch offen, zog der Präsident am Freitag in einem Gespräch mit der "Krone" dann einen Schlussstrich: "Menschen machen nun einmal Fehler, wenn man sie erkennt, muss man sie korrigieren. Das mach ich hier, heute und jetzt - die Angelegenheit mit dem Lexus wird komplett rückabgewickelt."
Wagen geht retour an Generalimporteur
Im Klartext: Der Luxus-Lexus geht zurück an den Wiener Generalimporteur. Auch dem Angebot, den Wagen gratis zu nutzen, wird nicht weiter nahegetreten. "Reiner Tisch, ich hab die Lektion gelernt", so Hainzl. Damit wären auch Ermittlungen der Justiz jedenfalls obsolet.
Wie die "Steirerkrone" exklusiv berichtete (siehe Nachlese in der Infobox), argumentierten Juristenkreise, dass hier der Strafbestand der "Vorteilsnahme" begangen werde. Die Kammer wird jetzt den Kauf eines neuen Dienstwagens ausschreiben. Als Grenze gelten die Beschaffungsrichtlinien des Landes. 50.000 Euro, mehr darf ein Auto für ein Regierungsmitglied nicht kosten.
Ob damit auch die internen Hacklschmeißereien vom Tisch sind, ist schwer zu beurteilen. Den "Sägewerkern", die am Stuhl des Präsidenten gearbeitet haben, ist auf jeden Fall das Werkzeug abhanden gekommen...
"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.