Strafe reduziert

Von 2,1 Millionen € nach Überfall fehlt jede Spur

Wo sind die 2,1 Millionen Euro Beute geblieben? Diese Frage ist auch nach der Berufungsverhandlung zum Geldtransporterüberfall in Linz offen. Das Oberlandesgericht Linz reduzierte die Strafe eines Täters - eines 22-jährigen Armeniers - nun um sechs Monate.

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Zwei Geldboten, die in Linz einen Bankomat befüllen wollten, wurden am 13. Februar 2019 von zwei Räubern überfallen. Ein Maskierter überwältigte und knebelte den Fahrer. Dessen Kollege wurde gezwungen, den Transporter zu einem Parkplatz an der Donaulände zu fahren, wo er Prügel kassierte, dann die Geldboxen öffnen und deren Inhalt in einer Sporttasche verstauen musste.

Unter einer Decke gesteckt
Die Ermittlungen zeigten, dass einer der Geldboten – ein 25-jähriger Iraker – mit den Räubern (sein 23-jähriger Bruder und ein Armenier) unter einer Decke steckte. In erster Instanz wurde das Trio zu jeweils zehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Beim Berufungsprozess am Montag im Oberlandesgericht Linz wurde nur die Strafe des Armeniers um sechs Monate reduziert.

Von den Millionen fehlt weiterhin jede Spur.

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