Der mutmaßliche Haupttäter, ein 27-jähriger Slowene, war laut Bericht der Exekutive als Geschäftsführer für eine Wiener Fertighaus-, Handels- und Personalleasingfirma tätig. Von August 2009 bis zum Konkurs des Unternehmens im März des vergangenen Jahres soll der 27-Jährige mit den weiteren Verdächtigen 14 Kreditanträge mit einer Gesamtsumme von 338.000 Euro in Wien, Kärnten, dem Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark vermittelt haben.
Die Kredite wurden mit gefälschten Gehaltsbestätigungen und Scheinmeldungen beantragt. Fünf Kreditanträge mit einer Gesamtsumme von 113.000 Euro wurden ausbezahlt und an den Geschäftsführer überwiesen. Die Ausbezahlung von 225.000 Euro für neun weitere Kreditanträge konnte verhindert werden, nachdem ein Kreditgeber Verdacht geschöpft und schließlich Anzeige erstattet hatte.
Beschuldigte angezeigt
Dem 27-Jährigen wird weiters vorgeworfen, Warenlieferungen und Dienstnehmerbeiträge in der Höhe von 118.314 Euro nicht bezahlt zu haben. Die Beschuldigten wurden wegen gewerbsmäßigen Betruges und Urkundenfälschung angezeigt, so die Polizei.
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