15.05.2021 11:10 |

„Wollte Chance“

Ozzy und Sharon Osbourne: Ihre unbekannte Tochter

Sie ist die älteste Tochter von Ozzy und Sharon Osbourne. Doch kaum einer hat je von Aimee Osbourne gehört. Kein Wunder. Anders als ihre berühmten Geschwister Kelly (36) und Jack (35) hasst sie das Rampenlicht und zog mit 16 von zu Hause aus - um nicht mit in der Familien-Realityshow auftreten zu müssen. Das Tragische: Das sorgte für einen Bruch zwischen den Schwestern, der bis heute nicht gekittet ist. 

Kelly machte jetzt aus ihren negativen Gefühlen gegenüber Aimee im Podcast von Dax Shepard keinen Hehl: „Wir reden nicht miteinander. Wir sind einfach sehr verschieden. Sie versteht mich nicht, ich verstehe sie nicht.“ Scheinbar hat sich die Situation verschlimmert. Denn Aimee hatte 2015 in einem Interview noch verraten, dass sie und Kelly zwar nicht miteinander Zeit verbringen, „wir uns aber akzeptieren!“

„Wollte Chance“
Im letzten Jahr hatte Aimee dann zum ersten Mal über ihre Entscheidung gesprochen, „The Osbournes“ zu boykottieren: „Ich habe schon immer meiner Privatsphäre geschätzt. Ich hätte es moralisch als falsch empfunden, dass man sich an mich auf ewig als TV-Teenager erinnert. Ich wollte mir eine Chance geben, mich in ein menschliches Wesen zu verwandeln, mit einer selbstgewählten Zukunft.“ Wahrscheinlich wurde ihr nächster Satz - „und darin unterscheide ich mich von meinen Geschwistern“ - nicht besonders gut von Jack und vor allem Kelly aufgenommen.

Rampenlicht
Fakt ist, dass Kelly das Rampenlicht sucht und selbst private Sachen wie ihren Alkohol-Rückfall offen ausplaudert. So erzählte sie Dax Shepard im Podcast, wie es dazu gekommen war, dass sie nach vier Jahren plötzlich wieder mit dem Trinken angefangen hatte: „Durch die Quarantäne hat sich die Welt verändert und ich mich auch. Ich hasste die Online-Meetings der Anonymen Alkoholiker. Sie haben mir nichts gebracht, außer mich nur wütend zu machen.“

Sie beschloss, nicht mehr daran teilzunehmen: „Ich dachte, ich brauchte diesen fucking Scheiß nicht mehr.“ Als sie dann bei einer Party war, probierte sie das erste Glas Champagner seit vier Jahren: „Ich beließ es bei einem und ging stolz nach Hause. Ich habe mir eingeredet, dass ich meine Sucht jetzt kontrollieren kann.“ Zwei Wochen später wurde sie eines Besseren belehrt: „Ich hatte so viel getrunken, dass ich ohnmächtig geworden war. Es war so peinlich und gar nicht witzig. Ich lag mit Salatsoße beschmiert am Pool eines Freundes, von der Sonne verbrannt wie ein Hummer.“ Worauf sie beschloss „es reicht“ und sie die Nummer ihres AA-Sponsoren wählte. Inzwischen ist sie in intensiver Einzeltherapie.

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