26.04.2021 14:14 |

147 auf Intensiv

Wien: „Abwärtstrend“ bei Zahl der Spitalspatienten

Vorsichtig positive Nachrichten gibt es aus den Wiener Spitälern. Die Lage bezüglich Corona-Patienten, die in den Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt werden müssen, hat sich weiter entspannt, die Zahl ging in den vergangenen sieben Tagen um knapp 15 Prozent zurück. Man sprach seitens der städtischen Spitalsträger von einem „spürbaren Abwärtstrend“. „Es scheinen die Maßnahmen (die aktuell strengen Corona-Beschränkungen, Anm.) zu greifen.“

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Aktuell sind in den Häusern des Gesundheitsverbunds 368 an Covid erkrankte Menschen auf Normalstationen in Behandlung. Die Zahl der Intensivpatienten lag am Montag dort bei 147, wie ein Sprecher des Gesundheitsverbundes der APA berichtete. In ganz Wien, private Anstalten bzw. Ordensspitäler etwa miteingerechnet, waren es laut Gesundheitsministerium 183 Intensivpatienten.

Stabilisierung auf hohem Niveau, aber Trend verfestigt sich
Die bedeutet einen Rückgang von zwölf Patienten innerhalb der vergangenen 24 Stunden. In den vergangenen sieben Tagen ging die Zahl um 32 zurück. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit waren noch fast 250 Corona-Intensivbetten in der Bundeshauptstadt belegt. Die Stabilisierung der Situation erfolge zwar auf hohem Niveau, aber der Trend scheine sich zu verfestigen, hieß es. Aktuell sind in Wien 5362 aktive Coronavirus-Fälle gemeldet. Seit gestern kamen 336 Neuinfektionen hinzu.

Impfstart bei den Hausärzten
Mit Verzögerung - da nicht ausreichend Impfstoff vorhanden war - starten am Montag zudem auch die Corona-Impfungen bei den Hausärzten - für diese Woche stehen laut Angaben aus dem Büro vom Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) 10.000 Impfdosen parat. AstraZeneca komme dabei zum Einsatz, hieß es. Insgesamt werden 560 Ärzte im niedergelassenen Bereich damit beginnen, Erststiche in den Ordinationen zu verabreichen.

Wer sich über das städtische Vormerksystem anmelden möchte, muss vorerst warten. Laut Hacker-Büro werden erst am Dienstag wieder neue Termine freigeschaltet. Die Kapazitäten wären vorhanden, wird betont, aber auch hier mache sich die beschränkte Verfügbarkeit des Impfstoffs bemerkbar.

Vorgehen ab 3. Mai: Entscheidung am Dienstag
Wie es in Wien hinsichtlich der Corona-Maßnahmen weitergeht, wird am Dienstag entschieden. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) wird sich am Vormittag mit Fachleuten aus dem Gesundheitsbereich beraten und dann verkünden, ob der geltende harte Lockdown ab 2. Mai beendet wird. Vor „voreiligen“ Öffnungsschritten hatte Ludwig jedenfalls gewarnt.

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