Umweltanwaltschaft:

Neuer Dämpfer für die Hängebrücke über die Donau

Fast drei Jahre sind ins Land gezogen, seitdem Projektinitiator Hannes-Mario Dejaco mit SP-Stadtchef Klaus Luger und FP-Stadtvize Markus Hein verkündete, die längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt in Linz realisieren zu wollen. Bis heute hängt sie nicht in der Luft – die Planungen nur noch am seidenen Faden.

Eigentlich würde es wohl keinen mehr wundern, wenn Projektinitiator Hannes-Mario Dejaco seine Pläne verwerfen würde.

Wenig Gegenliebe
Denn seine Pläne, in Linz die längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt mit Hilfe von Privatinvestoren – also ohne finanzielle Aufwendungen für die Stadt – zu realisieren, stießen außer bei Luger und Hein seit Beginn auf nur wenig Gegenliebe. Dejaco ließ sich trotzdem nicht entmutigen. Als im Herbst dann aber auch noch – wie berichtet – der Zoo trotz vieler Zugeständnisse seine Zustimmung verweigerte und die Abteilung Raumordnung des Landes ihr Veto hinsichtlich nötiger Änderungen zum Flächenwidmungsplan kundtat, wurde es eng.

Taufrische Stellungnahme
Und nun der nächste Dämpfer. Die taufrische Stellungnahme der Umweltanwaltschaft, die der „Krone“ vorliegt, sieht aufgrund eines „Wäscheleinen-Effekts“ mit dem Westring Probleme in Sachen Landschaftsbild und dem Vogelzug. Auch beim Thema Sicherheit, da die Brücke zwei Landesstraßen, die Bahn, Geh- und Radwege queren würde. „Ich verstehe die Idee dahinter, aber der Eingriff ins Naturschutzgebiet ist zu groß, der Ort nicht der richtige“, so Umweltanwalt Martin Donat.

 OÖ-Krone
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Freitag, 07. Mai 2021
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