13.04.2021 16:00 |

Salzburger Utopien

Die nie gebauten Festspielhäuser

Die in der Landesausstellung „Großes Welttheater“ zum 100-Jahre-Jubiläum dokumentierte Geschichte der Salzburger Festspiele war reich an Höhepunkten und erinnerungswürdigen Ereignissen. Auch Träume und Visionen kamen nicht zu kurz, selbst wenn sie - wie diverse Pläne für ein neues Festspielhaus - nie verwirklicht wurden.

Hat sich da jemand am Turmbau zu Babel versucht? Und war diese Monumentalarchitektur wirklich ein ernst gemeintes Modell? Könnten Spielstätten der Salzburger Festspiele heute auch in Hellbrunn oder auf dem Rosenhügel beim Schloss Mirabell angesiedelt sein? Derlei Fragen drängen sich in der Neuen Residenz des Salzburg Museums beim Schlendern durch die Ausstellung „Großes Welttheater“ zum 100-Jahre-Jubiläum des Festivals auf, sobald man den eher nüchtern wirkenden Raum mit nie gebauten Festspielhäusern betritt. Die Geschichte(n) dahinter, also wie es zu den teils kühnen architektonischen Plänen kam, verraten die Kulturvermittler des Salzburg Museums am 16. April um 15 Uhr im Rahmen einer Online-Führung mit dem Titel „Ungebaute Träume: Festspielhaus-Utopien“.

Bereits einen Tag zuvor (15. April, 18 Uhr) lädt mit der bunten Papagena eine Hauptfigur aus Mozarts „Zauberflöte“ zum Rundgang durch die Festspiel-Jubiläumsausstellung ein. Die szenische Online-Führung gibt Einblicke in die Welt von Menschen und Vögeln. Dabei stehen Themen wie Freiheit, Moral und Kunst sowie Anekdoten mit Bezug zu Salzburg im Fokus.

Beide Online-Führungen finden über Zoom statt. Anmeldung erforderlich: kunstvermittlung@salzburgmuseum.at

Thomas Manhart
Thomas Manhart
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