Aufregung im Netz

Wirbel um „männlichen“ Lift der Linzer Kunstuni

In sozialen Medien kursiert seit Tagen die Geschichte, dass sich zwei Studentinnen der Linzer Kunstuni an offizieller Stelle beschwert hätten, weil ihnen der unieigene Glaslift zu männlich wirke. Ein Scherz, oder? Die „Krone“ klärt nun auf.

„Haben diese Studenten nichts Gescheiteres im Kopf?“, „Hat der Gender-Wahn jetzt neue Sphären erreicht?“ oder „Gibt’s nichts wichtigeres, über das man sich beschweren könnte?“ – nur ein Auszug der Postings in sozialen Medien zur Geschichte, die viele Linzer aktuell mächtig aufregt.

„Vulvaartigen“ Eingang gefordert
Worum geht’s? Zwei Studentinnen hätten sich beschwert, weil für sie der 2017 errichtete, 380.000 € teure und 30 Meter hohe Glaslift der Kunstuni zu sehr einem „phallischen Symbol“ ähneln würde. Als Ausgleich hätten sie einen „vulvaartigen“ Eingang gefordert. Schräg! Hat Linz nach Leonding mit dem Busenbrunnen oder Traunkirchen mit seiner Phallus-Statue nun also auch einen „Sex“-Aufreger? Die „Krone fragte bei Kunstuni-Pressesprecher Tobias Prietzel nach.

Interner Wettbewerb
„Es liegt keine Beschwerde vor, ebenso wurde auch keine universitätsinterne Kommission eingeschaltet. Es handelt sich dabei um das Konzept einer ,vaginal-architektonischen Intervention‘ zweier Studentinnen, dass sie beim internen Wettbewerb ,Eyes wide shut’ zum Erscheinungsbild der Universität eingereicht hatten“, so Prietzel. Ein Kunstprojekt also.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Dienstag, 18. Mai 2021
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