01.04.2021 18:24 |

Harter Lockdown half

Portugal: Vom Corona-Hotspot zum Vorbild

Portugal hatte Ende Jänner die erschreckende Sieben-Tage-Inzidenz von 878. Nach einem harten Lockdown liegt die Zahl heute bei 28!

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In weniger als acht Wochen schaffte es Portugal, die eskalierte Infektionslage zu kontrollieren und die Mutation B.1.1.7. einzudämmen: Am 29. Jänner wurde die Grenze zum Nachbarland Spanien geschlossen, die Ein- und Ausreise ohne triftigen Grund wurde untersagt, und strenge Ausgangsbeschränkungen, die von der Polizei sogar aus Hubschraubern überwacht wurden, traten in Kraft.

Wohnung nur aus triftigen Gründen verlassen
Seither dürfen die Menschen ihr Zuhause nur aus triftigem Grund wie für Lebensmitteleinkäufe, Banken- und Arztbesuche verlassen. Für den Weg zur Arbeit braucht es eine Bescheinigung des Arbeitgebers, sportliche Betätigungen sind nur nahe der eigenen Wohnung und mit Maske erlaubt. Der Einzelhandel ist geschlossen. An Wochenenden darf der eigene Landkreis nicht verlassen werden. Verwandtenbesuche sind nicht möglich, nur der Kontakt mit dem eigenen Hausstand ist erlaubt.

Bis Ende März durften Gastro-Betriebe auch kein Essen zum Mitnehmen anbieten, nun haben Lokale bis 18 Uhr geöffnet. Bis Mai soll das Land in mehreren Öffnungsschritten zur Normalität zurückkehren. Auf traditionelle Osterfeste muss die Bevölkerung dennoch verzichten. Denn Experten warnen vor einem Rückschlag: „Portugal ist nicht vor einer vierten Infektionswelle gefeit“.

Kronen Zeitung

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