Im 23. Wiener Bezirk wird heute das Happy End einer dramatischen Geschichte geschrieben: Die 12-jährige Terrier-Dame „Fibi“ und ihr Herrchen sehen sich endlich wieder. Vor einem Monat war der Mann zu Hause schwer gestürzt und konnte sich selbst nicht mehr helfen. Seine Hündin rettete ihm das Leben.
Es waren dramatische Szenen, die sich Mitte Februar in Liesing abspielten. Ganz alleine und nervös lief Terrier-Dame „Fibi“ auf der Straße umher, als eine Anrainerin sie bemerkte und die Tierrettung verständigte. Mit einer Kollegin rückte Natascha K. zum Einsatz aus. Die 12-jährige Hündin war glücklicherweise gechippt und registriert, also versuchten sie den Besitzer zu erreichen. Doch das Telefon klingelte und klingelte, aber niemand hob ab.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, Tiere nicht nur zu chippen, sondern auch korrekt registrieren zu lassen.
Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ)
Nachdem die Adresse des Tierhalters nur zwei Straßen entfernt war, machten sich die Mitarbeiterinnen der Tierrettung, die Nachbarin und „Fibi“ auf den Weg dorthin. Auf das Klingeln gab es wieder keine Reaktion. Von außen hörten sie das Handy des Mannes bimmeln. Das Haus war unversperrt. „Ein beklemmendes Bauchgefühl“ veranlasste die Retterinnen mit Nachbarn das Haus zu betreten. Dann der Schock!
Zwei Tage nach Schlaganfall gerettet
Hilflos lag der Mann am Boden. Offenbar schwer gestürzt. Sofort wurde die Rettung verständigt. Wie sich herausstellte, hatte der Liesinger zwei Tage zuvor bereits einen Schlaganfall erlitten. Während er im Krankenhaus gepflegt werden musste, wurde „Fibi“ im TierQuarTier versorgt. Am Mitwoch darf sie endlich wieder zu ihrem Herrchen nach Hause. „Die Hündin war das Erste, wonach er gefragt hat“, weiß die Tierrettung der Stadt Wien.
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