22.02.2021 22:01 |

Erstmals in Österreich

Verdacht auf Brasilien-Mutation in Salzburg

Den Kampf gegen die britische Coronavirus-Mutation haben die Salzburger Behörden schon aufgegeben, die Infektionen mit der südafrikanischen Variante werden streng überwacht. Nun könnte ein drittes Problem die Salzburger Behörden beschäftigen: die Coronavirus-Variante aus Brasilien. Eine betroffene Probe wird noch genauer überprüft.

Nach der Aufregung rund um die Fälle der Südafrika-Mutation zuerst in Tirol und dann in Salzburg gibt es jetzt erneut Grund zur Beunruhigung. Laut „Krone“-Informationen sorgt die brasilianische Mutation des Coronavirus im Moment bei den Behörden für Kopfzerbrechen. Denn: Sie könnte bereits in Salzburg angekommen sein. Damit wäre Salzburg österreichweit das erste Bundesland mit einem Fall der brasilianischen Virus-Variante.

Mutation gilt als ansteckender
Diese gilt - genauso wie die Mutation aus Südafrika - als hochansteckend. Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass die Brasilien-Mutation resistenter gegen Antikörper ist - heißt: Möglicherweise können sich Personen nach überstandener Covid-Erkrankung erneut infizieren. Im Moment werden weitere Untersuchungen durchgeführt, da noch kein eindeutiges Ergebnis vorliegt. Das Endergebnis der Analysen sollte aber in den nächsten Tagen Klarheit bringen.

Marie Schulz
Marie Schulz
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Dienstag, 02. März 2021
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