Der Wiener Winterdienst bewältigt den ersten Schneefall in der Bundeshauptstadt im Routinebetrieb: "Wir waren gerüstet", berichtete die MA48-Sprecherin. Die Mitarbeiter seien geschult und hätten ihre Touren gekannt, die Einsatzgeräte seien gewartet worden. Bereits am Sonntagabend waren 79 große Winterdienstfahrzeuge im Einsatz, um den ersten Schnee von den Straßen zu entfernen. Um 20 Uhr wurden auch 133 private Fuhrwerker alarmiert und um Mitternacht starteten 177 Kleinfahrzeuge der Straßenreinigung ihre Tätigkeit.
"Wir sind gerüstet, falls mehr Schnee kommt"
Laut MA48 kam es Montag früh zu keinen winterbedingten Behinderungen im Frühverkehr. Am Vormittag hatte sich die weiße Pracht auf den Fahrbahnen und Gehsteigen bereits weitgehend in Matsch verwandelt. Der Winterdienst ist für allen Straßen in der Bundeshauptstadt abseits von Autobahnen und Privatstraßen zuständig - das sind 2.800 Straßenkilometer und 25.000 Fußgängerübergange. Für die Räumung der Gehsteige sind hingegen die Liegenschaftseigentümer verantwortlich.
Die Wiener Linien vermeldeten trotz der Witterung keine Probleme im Öffi-Verkehr : "Es läuft alles rund." Bisher habe es aufgrund des Schnees "keinerlei Verzögerungen" gegeben, berichtete ein Sprecher. Jedoch werde das Wetter weiterhin genau beobachtet: "Wir sind gerüstet, falls mehr Schnee kommt."
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