Schon 18 Fälle

11 weitere Fälle der Südafrika-Mutante in Tirol

Tirol
27.01.2021 21:45

Elf weitere Fälle der südafrikanischen Coronavirus-Mutation sind im Bezirk Schwaz von der AGES nachgewiesen worden, wie das Land Tirol am Mittwochabend mitteilte. Damit ist die Zahl der bestätigten Fälle der Südafrika-Mutante in dem westlichen Bundesland auf insgesamt 18 gestiegen. Der Großteil der neuen Fälle stamme demnach von Menschen, die im Bezirkskrankenhaus Schwaz positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Eine Probe davon war bereits am 23. Dezember abgestrichen worden.

Teilweise sind die nun bestätigten Fälle der Südafrika-Mutante auf Personen zurückzuführen, die bereits vor Wochen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist in einer Aussendung des Landes Tirol zu lesen. Die Proben wurden bereits Mitte Jänner infolge des Auftretens der britischen Variante zur Sequenzierung zur AGES (bzw. zur Österreichischen Akademie der Wissenschaften IMBA) nach Wien gesandt.

„Laut den uns vorliegenden Daten wurde bei einer betroffenen Person der Abstrich bereits am 23. Dezember durchgeführt. Die Abstriche der weiteren positiv getesteten Personen, bei denen nun die Südafrika-Mutation nachgewiesen wurde, datieren vom 29. Dezember bis 11. Jänner“, informierte der Leiter des Corona-Einsatzstabes Elmar Rizzoli.

(Bild: Huber Patrick)

Wie kam Virus-Mutante nach Tirol?
Weiter unklar ist, wo die Verbreitung der südafrikanischen Variante des Virus in Tirol ihren Ausgang genommen hatte. Die Erhebungen der Gesundheitsbehörden laufen auf Hochtouren, so Rizzoli am Mittwochabend. Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hatte dazu zuletzt nichts sagen wollen bzw. können. Es geht - wie berichtet - das Gerücht um, dass mehrere Hoteliers aus Tirol (und aus dem Zillertal) rund um Neujahr zum Golfspielen nach Südafrika geflogen und krank zurückgekommen sein sollen. „Die Behörden werden dem nachgehen“, betonte Platter dazu.

Die PCR-Tests im Tiroler Bezirk Schwaz, die aufgrund des Auftauchens der südafrikanischen Coronavirus-Variante durchgeführt werden, haben insgesamt 52 positive Testergebnisse hervorgebracht. Seit Sonntag wurden bis Mittwoch, 16.30 Uhr, 4249 Tests gemacht, teilte das Land mit. 4800 Menschen hatten sich für eine Untersuchung angemeldet.

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