23.01.2021 09:30 |

Hartberg legt los

Steirer-Duell: „Ich weiß, wie Schoppi tickt!“

Auf geht´s! Hartberg startet heute (17) in Wolfsberg in das neue Fußball-Jahr. In dem für die Mannen von Markus Schopp noch alles möglich ist, lediglich drei Punkte fehlen auf einen Platz in der Meistergruppe. Die für die Oststeirer aber kein Muss ist. Das weiß auch Schopp, der mit seiner Elf aber einmal mehr überraschen will.

Vor etwa einem Jahr, als das Corona-Virus noch im Verborgenen daranging, die Welt in ihren Grundfesten zu erschüttern, trafen wir uns ohne Maske und Abstand mit Markus Schopp und Ferdinand Feldhofer zum großen Interview vor dem Frühjahrsstart.

Ersterer war mit Hartberg die Überraschung des Herbstes gewesen, Zweiterer stand vor seiner Premiere als WAC-Trainer. Damals konnten die beiden Steirer nicht ahnen, dass sie im Jahr 2020 Sportgeschichte schreiben sollten. Schopp führte Hartberg erstmals in den Europacup, Feldhofer rockte mit den Wölfen die Europa League.

Der Zufall will es, dass Hartberg wie letztes Jahr in Wolfsberg die Frühjahrssaison in Angriff nimmt. Drei Punkte Rückstand hat Schopp mit seiner Truppe auf den WAC und einen Top-6-Platz. Alles noch möglich also. „Mit Hartberg kann man nicht den Anspruch haben, immer die Meisterrunde zu erreichen. Keiner darf enttäuscht sein, wenn’s nicht klappt. Was wir allerdings sehr wohl können, ist alles daranzusetzen, dieses Ziel zu schaffen“, sagt Schopp und ergänzt: „Dafür müssen wir aber anfangen zu überraschen.“

Lob für Hartberg

Ein Dreier gegen Kumpel „Ferdl“ wäre gleich so eine Überraschung. „Hartberg ist qualitativ stärker als noch im Herbst, ich hab sie beobachten lassen. Aber ich weiß sowieso, wie der ’Schoppi’ tickt“, schmunzelt Feldhofer. „Da pflichte ich dem ’Ferdl’ bei. Sind alle fit, können wir ein gutes Team auf den Platz kriegen“, meint der TSV-Coach, der im Herbst nie den kompletten Kader zur Verfügung hatte. Jetzt schon, nur Langzeitpatient Lema fehlt noch. Dazu hat Hartberg mit Schmerböck eine neue Rakete.

Das Gerangel um die Top-6 wird jedenfalls heftig - sogar die Austria (10.) hat noch Chancen auf die Meistergruppe. Hartberg ist noch immer Hartberg. Man kann und will „oben“ mitspielen, von einem Muss kann aber keine Rede sein. Schopp: „Wir freuen uns jetzt auf die Duelle gegen WAC, Sturm und Salzburg.“ Da kann der Underdog nur überraschen.

Burghard Enzinger
Burghard Enzinger
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