17.01.2021 11:59 |

Gemeinderatswahl 2021

So punkten Kärntens Parteien im Online-Wahlkampf

Ein Wahlkampf in Corona-Zeiten ist für alle Parteien ein Albtraum. Heuer wird daher vor allem auf das Internet gesetzt. Über die Social-Media-Kanäle Facebook und Instagram wird Kontakt gehalten. Es gibt auch eine neue Art von Hausbesuchen; und die VP will es möglich machen, dass Minister fünf Minuten mit Bürgern reden.

Die Stärken vieler Parteien sind Hausbesuche und lange Gespräche. Das geht heuer alles nicht. Diesmal läuft ein Online-Wahlkampf. Die Parteien setzen auf Facebook, Instagram und Twitter. Man geht zwar von Tür zu Tür, läutet aber nicht mehr an. In den „Goodie-Bags“, also den Überraschungssackerln, können Spitzenkandidaten ihre kleinen Geschenke zurücklassen. Viele Parteien rufen die Wähler auch an, plaudern am Telefon.

Soziale Medien
Um Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sorgt sich eine ehemalige Grüne: Angelika Hödl begleitet die Stadtchefin, bearbeitet alle Beiträge. Bei der Aktion „Ich, du, unsere Stadt“ von VP-Landesgeschäftsführerin Julia Löschnig melden sich Bürger mit Beiträgen. Löschnig will es möglich machen, dass Minister online fünf Minuten mit Leuten reden. „Wer genau verfügbar ist, bleibt offen, es könnte sogar der Bundeskanzler sein. Hoffentlich machen alle mit“, verrät sie. In der VP gibt es übrigens neuerdings sogar ein Film-Studio, in dem alle 132 Kandidaten von Kärnten Beiträge verfassen.

Die FPÖ postet zehnmal täglich auf allen Kanälen. Klagenfurts Wolfgang Germ macht viel selbst, auf Social-Media und WhatsApp ist er mit 20.000 (!) Abonnenten in Kontakt.

Christian Tragner
Christian Tragner
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