05.01.2021 07:38 |

Kampf gegen Corona

Auch Mexiko lässt nun AstraZeneca-Vakzin zu

Auch Mexiko setzt nun den Coronavirus-Impfstoff des Pharmakonzerns AstraZeneca und der Universität Oxford ein: Die staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken erteilte am Montag eine Notfallzulassung. Großbritannien, das das Mittel als erstes Land zugelassen hatte, begann unterdessen am Montag, Menschen damit zu impfen. In Lateinamerika hatten vor Mexiko bereits Argentinien und El Salvador das Präparat zugelassen.

Mexiko hatte zu Weihnachten als erstes Land Lateinamerikas begonnen, seine Bürger gegen das Coronavirus impfen zu lassen - mit dem Mittel des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer. Inzwischen wurden in dem nordamerikanischen Land nach Regierungsangaben knapp 44.000 Menschen damit geimpft.

Der Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns AstraZeneca und der Universität Oxford wies in Studien eine geringere Wirksamkeit auf als das Biontech/Pfizer-Präparat, kann aber mit weniger Aufwand gelagert werden und ist deutlich günstiger. Er wird derzeit von den europäischen Zulassungsbehörden geprüft. Im August hatten die Regierungen Argentiniens und Mexikos mit AstraZeneca vereinbart, dass der Impfstoff im Falle einer Zulassung in den zwei Ländern für ganz Lateinamerika außer Brasilien hergestellt werden solle.

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