31.12.2020 12:38 |

Winter-Wochenende

Wetterprognose: Erneut drohen heftige Schneefälle

Zu Neujahr überwiegen im Süden dichte Wolken und im Tagesverlauf beginnt es in Osttirol und Oberkärnten leicht zu schneien. Die Schneefallgrenze bewegt sich hier um 500 Meter Seehöhe. Sonst verläuft der Tag mit einigen Wolken und ein paar sonnigen Auflockerungen.

Der Hochnebel im Donauraum und über dem östlichen Flachland löst sich am Neujahrstag dagegen nur zögerlich auf, wie aus der Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hervorgeht. Stellenweise kann es aus der Hochnebeldecke auch ein wenig nieseln oder Schnee grieseln. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig, entlang des Alpenhauptkammes auch lebhaft aus südlichen Richtungen. Auf Frühtemperaturen von minus zehn bis minus zwei Grad, folgen Tagesmaxima von minus ein bis plus vier Grad.

Österreich
Wetterdaten:

Am Samstag wird ein Tief über dem Golf von Genua in Österreich wetterwirksam. Damit ist es verbreitet stark bewölkt, alpensüdseitig ganztägig trüb mit teils ergiebigem Regen oder Schneefall in den Südstaulagen. Die ursprüngliche Schneefallgrenze um 500 Meter steigt tagsüber teils bis knapp über 1200 Meter an. Alpennordseitig sowie im östlichen Flachland gibt es regional hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder, abseits der Nebelgebiete ergibt sich auch das eine oder andere Sonnenfenster. Öfters zeigt sich die Sonne föhnbedingt an den Nordflanken des Alpenhauptkammes. Der Wind aus Südost bläst im Norden und im Wiener Becken lebhaft mit Frühtemperaturen etwa minus sechs bis plus drei Grad, und Tageshöchsttemperaturen von minus zwei bis plus acht Grad.

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Nach erneut größeren Regen- und Schneemengen im Süden und Südwesten Österreichs am Samstag und auch noch in der Nacht, wird der Niederschlag hier am Sonntag bereits weniger. Etwas regnen wird es zeitweise auch im Osten des Landes und überall überwiegen die Wolken. Zu ein paar sonnigen Auflockerungen kommt es aufgrund leichter Föhneffekte meist nur entlang der Alpennordseite. Der Bodenwind bläst im Osten teils noch mäßig auffrischend aus Ost bis Südost, sonst eher schwach aus unterschiedlichen Richtungen. In der Höhe ist es noch deutlich windiger. In der Früh zeigt das Thermometer minus fünf bis plus vier, am Tages höchstens null bis plus sechs Grad.

Inneralpin und im Westen lockert es am Montag immer wieder auf, teils überwiegt hier sogar sonniges Wetter. Auch im Süden kann die Sonne zeitweise etwas durchkommen. Im Norden und Osten ist es hingegen durchwegs dicht bewölkt und von Ungarn und der Slowakei her trifft ein Niederschlagsband ein. Dabei kommt es zu Regen-, bzw. oberhalb von 500 bis 900 Metern zu Schneefällen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Nordwest mit Frühtemperaturen von minus fünf bis plus drei Grad, in schneebedeckten Alpentälern auch bis minus zehn Grad. Am Tag sind nicht mehr als minus 1 bis plus 5 Grad zu erwarten.

Der Alpenraum bleibt zwar nach wie vor unter schwachem Tiefdruckeinfluss, dennoch kann am Dienstag etwas trockenere Luft einfließen. Von zunächst oft dichterer und tiefbasiger Bewölkung ausgehend lockern die Wolken tagsüber in den meisten Regionen zumindest zeitweise etwas auf. Die Wahrscheinlichkeit für Niederschlag ist gering, nur im Norden sind ein paar Regentropfen oder Schneeflocken möglich.

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