14.12.2020 07:21 |

Aktuelle Bilanz

Wien: So (un)sicher sind Öffis und Bahnhöfe

Bei fast einer Milliarde Fahrgästen pro Jahr alleine bei den Wiener Linien eine geradezu geringe Zahl, doch die Delikte werden immer mehr (auch im ersten Corona-Halbjahr 2020)! Die FPÖ wollte wissen: Wie viele Überfälle, Raube usw. passieren in den Öffis, Haltestellen, Bahnhöfen. Das sind die Zahlen des Innenministeriums ...

Wien sticht - aufgrund der Größe freilich wenig überraschend - im österreichweiten Vergleich hervor. Wurden im Vorjahr insgesamt 18.477 Delikte angezeigt, waren es alleine in der Bundeshauptstadt 9813. Und auch das erste Halbjahr 2020 - obwohl in Öffis und Bahnhöfen wegen der Pandemie weitaus weniger los war - sticht negativ hervor: 11.141 Delikte im ganzen Land, 5793 alleine in Wien.

676 strafbare Handlungen gegen Leib und Leben
Besonders auffällig im ersten halben Jahr: strafbare Handlungen gegen Leib und Leben (676 Anzeigen), gegen fremdes Vermögen (4112), sexuelle Übergriffe (63) und natürlich eine Vielzahl von Suchtgiftdelikten.

Es wäre nicht die FPÖ, hätte sie nicht nachgefragt, woher die Täter stammen. 966 (also 52 Prozent) der Verdächtigen heuer sind nicht österreichischer Herkunft, 159 Personen Asylwerber. Der Chef der Wiener Freiheitlichen, Dominik Nepp: „Die neue rot-pinke Stadtregierung, aber auch das Innenministerium müssen in Wien für mehr Sicherheit sorgen.“

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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