Spätes Torglück

Kapfenberg “zittert” sich ins Viertelfinale des ÖFB-Cups

Steiermark
10.11.2010 09:15
Die Kapfenberger überwintern im ÖFB-Cup - bis dahin ist es aber ein hartes Stück Arbeit gewesen. Die Obersteirer mussten am Dienstag gegen den FC Lustenau nämlich Überstunden schieben, erst in der Verlängerung sorgten Rene Pitter und Deni Alar für die Erlösung. Die "Falken" zogen so also noch mit einem 2:0 ins Viertelfinale ein.

Beim Zweitrundensieg über die Gratkorner waren keine 500 im Stadion - und auch am Dienstag hielt sich der Ansturm mit 400 Wetterfesten im überschaubaren Rahmen. Die Liebe der Kapfenberger zum Cup scheint sich auf Klub-Boss Erwin Fuchs zu beschränken. Auch im Gregoritsch-Team suchte man das Feuer nämlich lange vergebens. Nach den tollen Auftritten in der Bundesliga passten sich die "Falken" nahtlos ans Ambiente an.

Vorne zu sorglos mit den Chancen und hinten lud man die Vorarlberger immer wieder ein: So in Minute 28 als Erbek und Schwab binnen Sekunden Latte und Stange trafen! Und die Kogler-Truppe blieb gefährlich: Patrick Seeger lief nach Stellungsfehler der KSV-Defensive auf und davon, haute aber vorbei (68.). Immer wilder wurden nun die Gesten von Werner Gregoritsch an der Seitenlinie - allein seine Spieler erhörten ihn nicht.

"90 Minuten lang enttäuschend"
Torlos ging's in die Verlängerung. Vor deren Ankick griff "Gregerl" persönlich zum Stadion-Mikro, animierte die Zuschauer zum Anfeuern. Nun war's ein echter Cup-Fight. Und dann endlich die Erlösung: Rene Pitter trat an und haute das Leder zum 1:0 für KSV ins Netz. Alar (102.) setzte noch das sehenswerte 2:0 drauf. Gregoritsch: "90 Minuten lang enttäuschend, die Verlängerung war okay."

von Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"

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