Schutz wird verstärkt

Hungrige Wölfe: Zehn Schafe und eine Ziege tot

Vorarlberg
08.12.2020 16:55
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Nicht nur in Vorarlberg, auch in der benachbarten Schweiz streift er wieder umher: Der Wolf - oder genauer gesagt die Wölfe, denn Experten gehen davon aus, dass sich im St. Galler Rheintal und den angrenzenden Gebieten zwei bis drei der Beutegreifer herumtreiben. Nun soll der Herdenschutz verstärkt werden.

Die Wölfe, die derzeit in der nahen Schweiz durch Wald und Wiese streifen, sind keine Kostverächter. Zehn tote Schafe und eine gerissene Ziege allein im vergangenen Monat gehen auf das Konto der zwei bis drei Beutegreifer, die in Rheintal und Umgebung eine Heimat gefunden haben. Die Schweizer Behörden reagieren auf die vermehrten Wolfsrisse, indem sie den Weideschutz forcieren wollen. Den Bauern aus der Region wurde von den zuständigen Stellen bereits empfohlen, die Tiere nachts nicht mehr draußen auf der Weide zu lassen, sondern sie in einem Stall unterzubringen. Das Aufstellen von Elektrozäunen soll den Wolf zusätzlich davon abhalten, seinen Speiseplan mit Schaf oder Ziege aufzufetten.

Auch in Vorarlberg, vor allem im Vorderwald, sorgen immer wieder Wölfe für verendete Tiere und lassen den Ruf nach Abschüssen laut werden - bisher allerdings vergeblich. Dass die „Wälder Wölfe“ von ihren schweizerischen Artgenossen bald Gesellschaft bekommen, ist übrigens auszuschließen. Rhein und Autobahn sind Barrieren, die Meister Isegrim wohl kaum überwinden wird.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Vorarlberg
08.12.2020 16:55
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt