26.11.2020 17:05 |

Auf Instagram

Salzburgerin hilft lokalen Betrieben digital

Eigentlich wollte sie nur ein paar lokale Unternehmen im Lockdown unterstützen. Daraus ist ein Trend geworden, der auf der Internet-Plattform Instagram sogar Menschen am anderen Ende der Welt erreicht. „My top 5 locals“ ist eine Aktion, die den Salzburger Betrieben neue Kunden in schweren Zeiten bringen soll.

Da soll noch einer sagen, dass man alleine nichts bewegen kann - die Salzburgerin Paula Kirnbauer ist das perfekte Gegenbeispiel dafür. Auf Instagram hat die Grafikerin die Initiative „My top 5 locals“ gestartet. Ziel dabei war es, die Salzburger Wirte, Dienstleister und Händler so gut es geht in der Krise zu unterstützen. Mittlerweile haben Menschen aus der ganzen Welt mitgemacht.

Angefangen hat alles mit einem Posting

Schon im ersten Lockdown wollte Kirnbauer helfen und bot Unternehmen ihre grafische Hilfe an. „Man sieht diese ganzen lebenserhaltenden wichtigen Jobs und denkt im ersten Moment: und was kann ich dazu beitragen?“. Ihr Angebot wurde von einigen Unternehmen in Anspruch genommen, jetzt im zweiten Lockdown hatte sie zusätzlich eine neue Idee: „Ich habe einfach meine fünf liebsten Salzburger Betriebe auf Instagram gepostet - und meine Freunde haben die Idee übernommen und ihre Favoriten ebenfalls veröffentlicht“. Schnell ist es keine Aktion unter Freunden mehr - der Trend verbreitet sich wie ein Lauffeuer. 

Von Berlin über England nach Australien

So kamen insgesamt weit über 400 regionale Betriebe zusammen, die von verschiedenen Usern empfohlen wurden. „Meine Idee wurde sogar noch in Berlin, England und Australien auf Instragram geteilt“, erzählt sie, noch immer ein bisschen überrascht über die Eigendynamik ihrer Aktion.

Online-Guide für mehr Übersichtlichkeit

Mit Lokal-Tipps für Australien oder England können im Moment wohl die Wenigsten etwas anfangen, deswegen wurden nur die am öftesten genannten Salzburger Unternehmen von Kirnbauer zu einem Online-Guide zusammengefasst. Mit dabei sind sowohl Restaurants und Cafes als auch Geschäfte und Dienstleister, die Lieferung oder Abholung anbieten. „Es sind echt sehr viele verschiedene Branchen dabei.“, sagt sie stolz. „Ich freue mich, wenn es dem ein oder anderen Betrieb vielleicht ein paar neue Kundschaften bringt“, schmunzelt sie. 

Marie Schulz
Marie Schulz
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