Ein neuer Handy-Vertrag? Jeans? Oder doch lieber Buchsbäume? Am letzten Tag vor dem Lockdown kauften die Salzburger mancherorts ordentlich ein. Die „Krone“ sah sich um.
Montag, früher Nachmittag beim Obi-Baumarkt in Salzburg-Maxglan: Eine Dame eilt mit einem Wagerl voller Buchsbäume über den überfüllten Parkplatz, drinnen arbeiten fünf Kassiere meterlange Warteschlangen ab.
„Wir kaufen uns Weihnachtsdeko, die ist schon jetzt stark reduziert“, erzählen zwei junge Salzburgerinnen beim Warten.
Mit diesem Vorhaben waren die beiden am Montag nicht allein: Viele Salzburger nutzten den Tag, um vor den Geschäftsschließungen im Handel ordentlich die Einkaufstaschen zu füllen - entgegen der eindringlichen Warnungen der Regierung.
„Wir hatten einen guten Einkaufsmontag“
Wie auch im Europark, wo einige trotz der teils abgesagten Rabatt-Aktionen auf günstige Schnäppchen vor dem Lockdown hofften - und bereits Weihnachtsgeschenke einkauften. „Ein paar Prozent Nachlass zahlen sich schon aus“, erzählt Nadja Daporta, als sie gerade vor dem Modehändler Calzedonia ansteht. „Wir hatten einen guten Einkaufsmontag“Wenige Schritte weiter freut es Center-Manager Manuel Mayer. „Wir hatten einen guten Einkaufsmontag, der Ansturm blieb allerdings aus“, sagt Mayer, bei dem ab heute, Dienstag, nur wenige aufsperren dürfen - nur Apotheken, Nahversorger, die Post und Reformhäuser bleiben auch während des Lockdowns im Europark geöffnet.
Auch viele Pinzgauer kauften noch fleißig ein
„Der Lockdown trifft uns hart, bei uns würde nun eigentlich das wichtige Weihnachtsgeschäft anlaufen. Es besteht die Gefahr, dass viele ihre Einkäufe nun online erledigen statt im stationären Handel“, sagt Center-Manager Mayer.Auch viele Pinzgauer kauften noch fleißig einAnderer Ort, andere Szenen: Im Pinzgau verzeichneten längst nicht nur die Baumärkte, wie der Hagebaumarkt Ebster in Zell am See, sehr viele Kunden. Auch die Lebensmitteleinzelhändler waren bei den Pinzgauern stark gefragt, wie ein „Krone“-Lokalaugenschein am Montagnachmittag zeigte: Zu wenig Parkplätze gab es nicht nur in Zell am See vor der Filiale des Diskonters Hofer. Auch vor dem Maxi-Markt in Bruck herrschte ordentlich Platznot.








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