13.11.2020 15:32 |

Flugziel war Wien

Sibirien: Pilot rettet Crew mit Notlandung Leben

Mit einer Bruchlandung hat der Pilot eines russischen Transportflugzeugs vom Typ Antonow An-124 in Nowosibirsk der gesamten Besatzung das Leben gerettet. Keiner der 14 Menschen an Bord sei verletzt worden, als die Maschine mit einem wohl defekten Triebwerk kurz nach dem Start wieder umkehrte und eine Notlandung (Video oben) hinlegte, teilten die sibirischen Behörden mit.

Nach dem Aufsetzen schoss die riesige Maschine rund 300 Meter über die Landebahn hinaus - Tragflächen und Fahrgestell wurden dabei schwer beschädigt, teilten die Behörden in Sibirien mit. Die Frachtmaschine sollte von Nowosibirsk nach Wien fliegen, als eines der Triebwerke und die Funkverbindung an Bord ausfielen.

Verlor Flugzeug schon in der Luft Teile?
Augenzeugen berichteten von Qualm, der aus dem Triebwerk ausgetreten sei. Das Flugzeug habe noch in der Luft Teile verloren, die auf eine Baustelle fielen, wie Arbeiter örtlichen Medien zufolge berichteten.

Fluglinie spricht von „technischen Problemen“
Der Betreiber nennt als Grund für den Zwischenfall „technische Probleme“, ging aber nicht auf Details ein. „Das Flugzeug befand sich mit 84 Tonnen Autoersatzteilen auf einem Charterflug von Seoul nach Wien, mit einem technischen Zwischenstopp in Nowosibirsk“, so die Fluglinie Volga-Dnepr Airlines.

Die Behörden nahmen Ermittlungen zur Unglücksursache an der Maschine auf, die noch aus Sowjetzeiten stammt - also mindestens 30 Jahre alt ist. Wegen Wartungsmängeln und Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften kommt es in Russland immer wieder zu Zwischenfällen im Luftverkehr.

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