Im Duell am Mittwoch

Luxemburg will an Österreich keine Kraft vergeuden

Das Testspiel zwischen Luxemburg und Österreich am Mittwoch (20.30 Uhr/LIVE im sportkrone.at-TICKER) im Stade Josy Barthel hat nicht nur für die ÖFB-Auswahl eine untergeordnete Priorität. Auch der Teamchef der Gastgeber, Luc Holtz , sieht in der Partie gerade einmal ein Aufwärmprogramm für die letzten Nations-League-Matches, in denen es für Luxemburg - ebenso wie für Österreich - um den Gruppensieg geht ..

„Das Freundschaftsspiel gegen Österreich müssen wir ausschließlich als Test betrachten. Das kann ganz schwer für uns werden, aber das ist nun mal so. Wir können es uns nicht erlauben, bereits gegen Österreich alle Kräfte zu verschwenden. Die Spieler, die in dieser Partie zum Einsatz kommen, müssen zeigen, dass sie sehr nah an der ersten Elf dran sind“, erklärte der seit 2010 amtierende Holtz. Seine Truppe holte im Herbst in Liga C der Nations League drei Siege aus vier Partien und führt damit die Gruppe 1 an.

Sollte die Spitzenposition in den abschließenden Matches am Samstag auf Zypern und am darauffolgenden Dienstag daheim gegen Aserbaidschan verteidigt werden, stünde Luxemburg in der zweithöchsten Nations-League-Etage, wo derzeit Österreich zu finden ist. Die Zeiten, in denen Luxemburg als klassisches Beispiel für einen „Jausengegner“ galt, sind ganz offensichtlich vorbei. Als Belege dafür dienen die jüngsten 2:1-Auswärtssiege über Aserbaidschan und Montenegro sowie der 2:0-Heimerfolg über Zypern.

Trotz des Heim-0:1 gegen Montenegro führt Luxemburg die Tabelle aufgrund des gewonnenen direkten Duells vor dem punktegleichen Balkan-Team an. Den Oktober-Siegen gegen Zypern und Montenegro ging ein Testspiel voran, in dem Holtz ebenfalls viele Stammspieler schonte - prompt gab es eine 1:2-Heimniederlage gegen Liechtenstein. Derartige Rückschläge hielten sich in den vergangenen Jahren allerdings in Grenzen.

Das Team aus dem 630.000-Einwohner-Staat mauserte sich dank Spielern wie Leandro Barreiro, der beim FSV Mainz 05 engagiert ist, zu einem nicht zu unterschätzenden Gegner, wie Weltranglisten-Platz 95 (Österreich ist 25.) zeigt. Dennoch war man bisher von einer Teilnahme an einer WM oder EM weit entfernt. Immerhin gab es vereinzelte Achtungserfolge - wie etwa 1995 ein 1:0 über den EM-1996-Finalisten Tschechien oder 2014 ein 1:1 in Italien. Für eine echte Sensation sorgten die Luxemburger 2008 mit einem 2:1 gegen die Schweiz in der WM-Qualifikation.

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