Vorher klare Meinung

Wirren um Alaba-Vertrag: Darum schweigt Kahn

Einer, der viel über die Causa Alaba bei den Bayern wissen soll, ist Vorstandsvorsitzender in spe, Oliver Kahn. Er schweigt aber trotzdem.

Der frühere deutsche Nationaltorhüter Oliver Kahn ist seit dem 1. Jänner 2020 Vorstandsmitglied des FC Bayern München. Er soll mit Ablauf des Vertrages von Karl-Heinz Rummenigge am 31. Dezember 2021 das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernehmen.

Interessant ist, dass sowohl Rummenigge („Wir möchten alle, dass David bleibt.“), als auch andere Granden des Rekordmeisters sich in der Causa Alaba exponiert hatten. Nur Oliver Kahn schweigt. Obwohl er die harte Entscheidung gegen Alaba laut „Bild“ mitgetragen haben muss. 

In Selbstisolation
Kahn befindet sich derzeit in Selbstisolation, nachdem er zwar nicht positiv getestet wurde, aber jemand in seiner näheren Umgebung. Könnte mit ein Grund sein, dass er Interviewanfragen der „Bild“ ablehnte. Viel wahrscheinlicher ist aber, das Kahn einfach im Hintergrund bleiben will.

Denn dort hat er viel zu tun: Zusammen mit anderen rief er das Projekt FC Bayern AHEAD ins Leben, mit dem der Verein langfristig Verbesserungspotentiale orten und seine Stärken behalten und ausbauen will.  Wie er selbst im Interview mit der deutschen Zeitschrift „GQ“ meinte, seine Einarbeitungsphase bei den Bayern war schon im März vorbei. Seitdem ist er voll in die Vorgänge eingebunden. 

Strategischer Schritt?
Die „Bild“ vermutet, dass das Schweigen des „Titans“ ein strategischer Schritt des FC Bayern ist. Demnach sollen sich nur Salihamidzic, Rummenigge und Präsident Herbert Hainer öffentlich beim Rekordmeister äußern. Die letzte Aussage Kahns bezüglich Alaba war noch im September, damals meinte er: „Wir leben nicht mehr in der Welt vor Corona (...) da sind wir auch in der Verantwortung, immer die wirtschaftliche Seite zu bedenken“.

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Dienstag, 24. November 2020
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