02.11.2020 16:27 |

13-Jähriger erstochen

Mordverdächtiger (41) stellt sich Berliner Polizei

Jener Verdächtiger, der in der Nacht auf Sonntag während einer Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen in einem Berliner Park einen 13-Jährigen tödlich und einen 22-Jährigen schwer verletzt haben soll, hat sich am Montag der Polizei gestellt. Der 41-jährige Mann begab sich mit einem Anwalt zur Mordkommission.

„Bisher gibt es keine Erkenntnisse zu der Ursache der Auseinandersetzung, insbesondere keine Hinweise auf ein etwaiges rassistisches Tatmotiv“, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Verdächtige hat die türkische Staatsangehörigkeit, das Topdesopfer soll laut Medienberichten syrische Wurzeln haben. „Die Ermittlungen dauern an, weitere Details können derzeit nicht veröffentlicht werden“, hieß es seitens der Behörden weiter. Der Getötete gehörte zu einer siebenköpfigen Gruppe, die am Samstagabend gegen 22.40 Uhr in Berlin-Mitte unterwegs war.

22-Jähriger lief hinterher, ebenfalls attackiert
In einem Tunnel am Monbijoupark gegenüber der Museumsinsel kam es nach Zeugenberichten zu einem Streit zwischen der Gruppe und einem Mann. Dabei soll der Mann den Buben mit einem Messer gestochen haben. Während sich mehrere Mitglieder der Gruppe sofort um den Verletzten gekümmert haben sollen, sei der 22-Jährige dem Täter hinterhergerannt. Um sich vor dem Messer zu schützen, habe dieser - so ein Augenzeuge gegenüber dem „Tagesspiegel“ - seine Jacke um die Hand gewickelt. Doch der Messermann habe gezielt in die Schulter des 22-Jährigen gestochen und sei danach davongelaufen.

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