6,5 Millionen Euro

Neue Schwimmoase für den ganzen Bezirk Freistadt

Gehörig in die Jahre gekommen ist das städtische Hallenbad in Freistadt. Seit 40 Jahren wird dort geplanscht, an einer Generalsanierung führt kein Weg mehr vorbei. Im Zuge dessen wird gleich eine regionale Badeanlage für den gesamten Bezirk entstehen. Der Kostenpunkt soll bei 6,5 Millionen Euro liegen.

„Die Begehungen sind beendet, sämtliche Gutachten eingeholt, das Land prüft“, fasst Freistadts Bürgermeisterin Elisabeth Teufer (VP) die Pläne für die Hallenbad-Sanierung zusammen. In der Gemeinderatssitzung am nächsten Montag wird der Planungsstand Thema sein. „Wir wollen die konkreten Absprachen mit den anderen Gemeinden und dem Land erfahren“, fordert Rainer Widmann (Bürgerliste Wiff), für den auch ein Neubau Sinn machen würde.

Versorgungsauftrag für Region
„Alle Gutachten haben gezeigt, dass eine Generalsanierung möglich und billiger ist“, kontert Teufer. Erste Gespräche mit den anderen Ortschefs sollen bereits stattgefunden haben. Sie rechnet für den Umbau mit Kosten von 6,5 Millionen €, er soll bis 2024 abgeschlossen sein. „Wir haben einen hohen Versorgungsauftrag. Viele Schüler lernen hier Schwimmen“, macht sich Teufer für das Projekt stark. Abseits von Freistadt gibt’s im Bezirk keine Handvoll Hallenbäder mehr.

Rücktritts-Gerüchte
Zeitgleich brodelt die Gerüchteküche: Teufer spiele nach nur vier Jahren im Amt mit Rücktrittsgedanken. Sie soll sich als Direktorin am Gymnasium Freistadt bereits beworben haben. „Jede Woche neue Gerüchte. Ich werde als Bürgermeisterin weiter arbeiten.“ Ob sie 2021 kandidieren wird, sei nicht nur ihre Entscheidung. „Da sind Gespräche mit der Partei Anfang 2021 geplant“, so Teufer.

Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
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Freitag, 30. Oktober 2020
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