ÖFB-Griechen-Legionäre

Heißes Pflaster und großes Finale für Schwab

Mit Knett, Sakic, Salomon und Coach Canadi sind bereits vier Wiener in Griechenlands erster Liga vertreten. Lebensqualität und finanzielle Möglichkeiten wecken Interesse. Schwab kämpft um „Königsklasse“.

Fast täglicher Sonnenschein. Verrückte Fans und ein sehr gutes Gehalt. Logisch, dass die griechische Super League 1 in den letzten Monaten auch für die Österreicher immer interessanter wurde. Mit Emanuel Sakic (Aris Saloniki), Patrick Salomon (Atromitos Athen) und Goalie Christopher Knett (Panetolikos) spielen alleine drei Wiener in der höchsten Spielklasse. „Hier hat jede Mannschaft das nötige Budget, um sich sehr starke Kicker leisten zu können. Da ist man Österreich schon noch ein paar Schritte voraus!“, meint Knett (unten im Bild).

Der nach seinem Muskelfaserriss wieder die Nummer eins ist. Und letzte Spielzeit trotz Verletzung im Finish mit 71,6 Prozent die drittbeste Fangquote aller Torhüter hatte. In der Liga wartet der 30-Jährige mit Panetolikos nach drei Partien aber noch auf den ersten Sieg. Beim letzten 0:2 gegen Olympiakos wurde der Goalie von Neo-Griechenland-Legionär Salomon, der seit Sommer wieder von Atromitos-Rückkehrer Damir Canadi (unten im Bild) gecoacht wird, im Hotel besucht. „Wir kickten gemeinsam bei Lustenau und sind sehr gute Freunde geworden.“ Trotz Niederlage wurde „Chrisi“ ins Team der Runde einberufen. Und hatte auch für Ex-Rapidler Stefan Schwab bei dessen Wechsel zu PAOK Saloniki stets ein offenes Ohr.

Historische Chance
In Griechenland sind weiter keine Fans erlaubt. „Weshalb ich ihm die eigenen TV-Sender für die Spiele gezeigt habe, damit die Familie seine Partien und er auch noch die Spiele von Rapid verfolgen kann.“

Dabei kämpft Schwab heute gegen Krasnodar nach dem 1:2 in Russland um eine historische Chance. Der 30-Jährige könnte erstmals in der Klubgeschichte von PAOK die Gruppenphase der Champions League erreichen. „Da ist noch alles möglich, daheim können wir sie biegen. Wir wollen Geschichte schreiben.“

Lukas Schneider, Kronen Zeitung

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