Botanik-Führung

Der „Hortus Medicus“ im Steinbruch am Kreuzbergl

Kärnten
15.09.2020 19:20
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka

Das Kärntner Botanikzentrum hat Besonderheiten: Zum einen liegt es in einem Steinbruch; außerdem sind die Pflanzen sehr speziell angeordnet. Sogar jene im „Hortus Medicus“, dem Heil- und Giftpflanzenquartier. Wie genau, können Interessierte bei der heutigen Themenführung erfahren. Sie wird in zwei Gruppen geteilt. Start am Parkplatz ist um 9 und um 17 Uhr.

Botanikzentrum-Chef Roland Eberwein, gab der „Krone“ im Vorfeld einige Informationen: „In unserem Quartier für Heil- und Giftpflanzen wachsen 100 Arten. Je nach Jahreszeit gibt es Unterschiede und wir tauschen auch immer wieder aus. Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen geben aber wir keine Hinweise auf die Anwendungsbereiche.“

Und auch die Anordnung ist speziell: „Sie sind weder anwendungsbezogen noch historisch angeordnet, sondern in einem Pflanzensystem. Also nach Verwandtschaft zueinander.“ Eine individuelle Anordnung der Pflanzen besteht im Botanikzentrum bereits seit dem 1958.

Eberwein: „Damals wurde der Garten in den Steinbruch am Kreuzbergl verlegt und man entschied sich für eine geobiologische Anordnung.“ Das bedeutet, dass nicht etwa alle Korb- oder Glockenblütler in Gemeinschaft stehen. Sondern dass Pflanzen nach geografische Regionen angeordnet sind: So gibt es bei uns ein Pannonisches Quartier, ein Kaukasus-Quartier oder eines für Zentralasien."

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