CL-Quali gegen Zagreb

Rapids Ullmann freut sich auf Duell mit Spaßvogel

Max Ullmann gilt als Rapids Marathonmann, bearbeitet die linke Seite. Am Mittwoch erwartet ihn ein Jahr „verspätet“ endlich Königsliga-Flair. Bei Lok Zagreb trifft „Ulli“ auch Ex-U21-Teamkollege Petar Gluhakovic.

Mit einem Jahr Verspätung kommt auch er in den Champions-League-Genuss. Denn letzten Sommer verließ er just den LASK, der erst im Play-off an Brügge scheiterte. „Rapid“, so meinte Maxi Ullmann damals nach seinem Wechsel, „ist trotzdem eine andere Hausnummer in Österreich.“

Womit er in der abgelaufenen Saison richtig lag. Vize-Meister, LASK abgehängt - und Mittwoch erwartet den Linksfuß auch erstmals Königsliga-Flair. Lok Zagreb, kroatischer gegen rot-weiß-roter Vizemeister in Qualirunde zwei. Da soll der 24-jährige Marathonmann, der in der Liga nur eine Partie verpasste und zum Abschluss beim WAC nicht durchspielte, wieder dichtmachen. „Gleich das erste Highlight der neuen Saison. Die Vorfreude ist riesig. Wir werden alles raushauen.“

Noch dazu gegen einen Mann, den Ullmann wie auch Dejan Ljubicic vom U21-Nationalteam gut kennt: Petar Gluhakovic. „Wir haben schon in der U19 zwei Jahre zusammengespielt, uns immer gut verstanden. Aber jetzt wird die Freundschaft über 90 Minuten ruhen.“ Ex-Austrianer Gluhakovic, stets Spaßvogel, brennt ebenso auf das Duell: „Natürlich besonders, gegen ,Ulli’ und Rapid zu spielen.“

Besonders war auch die U21-EM-Premiere 2019 in Italien, obwohl der Linksverteidiger nicht zum Einsatz kam - auch, weil Ullmann trotz intensiver Saison mit dem LASK auf dieser Position glänzte. Das soll in Zagreb genauso werden. „Wir wollen defensiv wieder kompakt stehen, vorne unsere Chancen eiskalt nützen. Dann bin ich guter Dinge.“ Der Blondschopf passt ideal in die neue grün-weiße Philosophie. „Wir haben unsere Mannschaft verjüngt“, so Sportchef Zoki Barisic, „auch dynamischer gemacht.“

Dazu ist Rapid im ständigen „Corona-Austausch“ mit UEFA und Zagreb, wird fokussiert auf das „Spiel des Jahres“ hingearbeitet. Klar: Schaltet Grün-Weiß Lok aus, gibt’s nicht nur das Ticket für die dritte Champions-League-Qualirunde, sondern auch für den internationalen Verbleib, würde es ja bei einem Scheitern in die Europa-League- Gruppenphase gehen. Auch da wäre Ullmann wieder gefragt ...

Christian Mayerhofer, Kronen Zeitung

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