Steyrer sind aktiv

Schon über 100.000 Kilo Obst und Gemüse gerettet

Ein Sirup aus Wassermelone und Pfeffer, ein Chutney aus Marille und Zwiebel, ein Gelee aus Kirsche und Gin - der Kreativität bei den von Cornelia und Andreas Diesenreiter kreierten Produkten sind kaum Grenzen gesetzt. Mit der Marke Unverschwendet retteten die Steyrer bereits über 100.000 Kilo Obst und Gemüse.

Überschüssiges Obst und Gemüse vor dem direkten Weg in den Abfall retten und stattdessen die Lebensmittel noch zu neuen Produkten verarbeiten - dem haben sich Cornelia Diesenreiter und ihr Bruder Andreas verschrieben. Mit der Marke Unverschwendet konnten sich die beiden im Bereich der Feinkost bereits etablieren.

Die „breite Masse“ im Visier
„Wir wollen aber nicht in der Nachhaltigkeitsnische bleiben, sondern die breite Masse erreichen“, betont Cornelia, die erst Köchin lernte, dann Recht und Wirtschaft studierte, später Umwelt und Ressourcenmanagement. 2016 gründete die heute 33-Jährige dann Unverschwendet. Die Lebensmittelmarke hat sich mittlerweile auch bei großen Betrieben einen Namen gemacht. So wird die Marmelade der Oberösterreicher nun von der Traditionsmarke Staud’s hergestellt.

Überschuss-Datenbank
„Corona brachte den Trend von Regionalität und Nachhaltigkeit nochmals verstärkt in den Fokus. Mit unseren Produkten unterstützt man die regionale Landwirtschaft und hilft uns dabei, noch mehr Lebensmittel retten zu können, die es nicht in den Supermarkt schaffen“, sagt die 33-Jährige, die auch die Unverschwendet-Börse, die Vermittlung von frischem Obst und Gemüse, forciert. Mit ihrem zehnköpfigen Team programmierte Diesenreiter dafür eine Überschuss-Datenbank: „Wir konnten seit unserer Gründung über 100 Tonnen Obst und Gemüse retten, angeboten wurden uns aber mehrere Tausend Tonnen.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Freitag, 03. Dezember 2021
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