14.08.2020 23:03 |

Jetzt wird aufgeräumt

Unwetter: Bäche wurden zu reißenden Strömen

Am Freitag sind die Steirer großteils von den Gewittern verschont geblieben. Dafür wurde die Spur der Verwüstung von Donnerstag umso sichtbarer. Vor allem Murtal, Murau, Graz-Umgebung, Hartberg-Fürstenfeld und Graz wurden schwer getroffen. In Murau wurde eine Fischzucht zerstört, Straßen wurden unbefahrbar und ein Kalb kam zu Tode - es wurde von den Fluten mitgerissen und leblos aufgefunden.

„Normalerweise ist das Rinnsal im Sommer staubtrocken. Am Donnerstag sind auf einmal Wassermassen dahergeschossen gekommen! Ich bin zwar selber bei der Feuerwehr, aber ich weiß nicht, wer mir dabei helfen wird, den Schutt und das Geröll von meinem Haus zu entfernen“, ist Ernst Schaffer aus Murau geschockt.

Schwere Unwetter gingen am Donnerstag über der Steiermark nieder, besonders betroffen waren die Gebiete vom Murtal bis nach Fürstenfeld. Der heftige Wind ließ Bäume entwurzeln, der starke Regen konnte von der Kanalisation nicht mehr aufgenommen werden, Hagel prasselte erneut auf die Erde herab.

Fische landeten vor einem Haus
Wie Ernst Schaffer erging es auch anderen Bewohnern aus Murau. Eine Fischzucht am Lassnitzbach wurde aufgeschwemmt, die Fische landeten vor einem Haus. Eine andere Familie aus der Gegend verlor durch das Unwetter ein Kalb. Es wurde von den Fluten mitgerissen und konnte nur noch tot aufgefunden werden.

Weitere Gewitter möglich
Und auch am Freitag zitterten die Menschen vor erneuten Unwettern. Bereits am Nachmittag regnete es im Murtal erneut heftig, obwohl die Einsatzkräfte gerade noch mit dem Aufarbeiten der Schäden vom Vortag beschäftigt waren. Die Katastrophe blieb jedoch aus. Noch ist nicht sicher, ob die Steiermark in den nächsten Tagen endlich zur Ruhe kommen wird. Für das Wochenende sind wieder Gewitter angesagt.

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