Tierretter:

151 Stunden lang Katzen unter Holzstoß bewacht

Ein riesen Herz für Tiere haben vier Mitglieder der „Tierengel Austria Tierrettung“ in Schwanenstadt bewiesen! 151 Stunden lang überwachten sie einen Holzstoß, weil ihnen ein Jäger gemeldet hatte, dass in wenigen Tagen ein Häcksler kommt und die Katzenfamilie, die sich dort versteckt hatte, qualvoll sterben könnte...

Der alarmierende Anruf eines örtlichen Jägers erreichte Doris Nicol Eder, Obfrau der Tierengel Austria Tierrettung, vergangenen Dienstag: „Er hat mir gesagt, dass unter einem Holzstoß neben einem Feld bei Schwanenstadt eine Katzenmutter mit ihren vier Babys sitzt und schon bald Hackschnitzel aus dem Holz gemacht werden sollen.“  Dies wäre das Todesurteil für die kleine Tierfamilie gewesen. Doch Eder und drei ihrer engsten Helfer konnten dabei nicht tatenlos zusehen. Die Tierschützer stellten am Donnerstag Katzenfallen auf, die sie sieben Tage lang durchgehend kontrollierten und immer wieder neu spannten.

Schicht-Betrieb eingerichtet
Die „Rund-um-die-Uhr-Katzenrettung“ war nicht einfach: „Wir sind alle berufstätig. Meine Stellvertreterin hat aber Gott sei Dank gerade Urlaub“, so Eder. Tagsüber hielten sie und ihre Stellvertreterin Lisa Weinberger abwechselnd die Stellung. Ab 16 Uhr und nachts wechselten sich René Lepka und Michael Mäsch ab.

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Am Mittwoch kam der Häcksler
Drei Katzenbabys konnten gerettet werden, eines war aber leider zu krank zum Überleben. Die Mutter hielt sich auch am Mittwoch noch unter dem Holz versteckt. Als gegen 13 Uhr plötzlich der Häcksler auftauchte, verscheuchte Lisa Weinberger die Katze mit einem Signalhorn. „Sie ist in ein Feld geflüchtet, hoffentlich erwischen wir sie doch noch“, so Eder.

Lisa Stockhammer
Lisa Stockhammer
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Samstag, 19. September 2020
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