Rund 800 Zuhörer waren auf den Hauptplatz gekommen, ein guter Teil davon Gegendemonstranten (Bild). Die Polizei war mit über 100 Einsatzkräften präsent. Einige Beteiligte bzw. Besucher wurden bei Handgreiflichkeiten und etwa durch geworfene Bierdosen verletzt - eine Frau soll eine Platzwunde am Kopf erlitten haben.
Landesparteiobmann Gerhard Kurzmann eröffnete mit der Feststellung, dass die Republik wegen eines "harmlosen Internet-Spiels" kopfstehe. Der Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 26. September beschäftigte sich mit der "islamischen Parallelgesellschaft", mit dem "Problem Massenzuwanderung" sowie der "rot-schwarzen Packelei" und der "Fremdbestimmung aus Brüssel". An regionalen Themen waren wiederholt die Ablehnung des Schubhaftzentrums in Vordernberg und die Forderung nach einem generellen Bettelverbot auszumachen.
"Linke Gauner" und dickes "Nein" zu Minaretten
Parteichef Strache präsentierte sich einmal mehr als Beschützer der "Anständigen und Fleißigen" und stellte fest, "die linken Gauner haben die Panik, weil wir immer mehr Rückendeckung in der Bevölkerung haben". Wie Kurzmann, sprach der FPÖ-Obmann das Auslaufen der Übergangsfrist für die Öffnung des Arbeitsmarktes Richtung Osteuropa an. Die Politik der Bundesregierung sei "asozial", weil sie dies zulasse.
Neben der Ablehnung von Minaretten sowie Attacken gegen den Islam gab Strache eine allgemeine Wahlempfehlung zum Besten: "Tauschen wir die rot-schwarzen Politiker aus, bevor sie die österreichische Bevölkerung ausgetauscht haben."
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