24.07.2020 08:00 |

„Schnauze voll“

Schafbauer hat seine halbe Herde auf Alm verloren

Weitere elf Schafe wurden in der Nacht auf Donnerstag auf der Naringalm bei Kössen (Bezirk Kitzbühel) von einem Raubtier gerissen. Ob ein Wolf dahintersteckt, weiß man noch immer nicht, da das DNA-Ergebnis aussteht. Bauer Leo Mühlberger zieht nun die Konsequenzen und treibt die ihm noch verbliebenen Tiere von der Alm ab.

Landwirt und Schafbauer Leo Mühlberger hat nun endgültig die Nase gestrichen voll. Schon wieder wurden auf den Weiden seiner Naringalm bei Kössen elf Schafe gerissen - und noch immer steht das DNA-Ergebnis aus, ob es sich bei dem Beutegreifer um einen Wolf handelt. Mühlberger zieht nun die Konsequenzen und treibt seine seit Ende Juni auf die Hälfte dezimierte Herde nun frühzeitig von der Alm ab.

Ein Tier musste erlöst werden
„Ich bin nicht nur aus tierschutzrechtlichen Gründen verpflichtet, den Almsommer für meine Schafe zu beenden. Heute in der Früh musste ich ein angegriffenes Tier, welches schwer verletzt wurde, von seinen Leiden erlösen. Mir reicht es nun“, ist Mühlberger zornig und führt weiter aus: „Wenn jetzt die Schafe weg sind, hoffe ich nicht, dass nun meine Kühe angegriffen werden.“

„Mit dem Foto meines schwer verletzten Tieres, welches ich erschießen musste, möchte ich den sogenannten Wolfschützern gerne einmal die andere Seite der Medaille präsentieren“. Landwirt Mühlberger fordert, dass seitens des Landes nun endlich Maßnahmen ergriffen werden.

Hubert Berger, Kronen Zeitung

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