08.07.2020 08:45 |

Verdächtiger gefasst

Mordversuch mit Schusswaffe in Zell am See

In Zell am See in Salzburg soll es in der Nacht auf Mittwoch zu einem Mordversuch mit einer Schusswaffe gekommen sein. Mehrere Männer haben im Ortszentrum auf einen 39-Jährigen geschossen. „Ein möglicher Tatverdächtiger konnte mittlerweile festgenommen werden“, schildert Polizeisprecherin Nina Laubichler. Die Fahndung nach weiteren Tätern läuft. Der schwer verletzte 39-Jährige wurde noch in der Nacht ins Krankenhaus Zell am See gebracht.

Zurzeit laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Der Mordversuch soll laut ersten Informationen in der Franz-Josef-Straße im Ortszentrum von Zell am See passiert sein. Mehrere Polizeistreifen und Cobra-Beamte sowie Polizeihunde sind vor Ort, die Straße ist abgesperrt. „Mehrere Männer haben auf einen 39-Jährigen geschossen. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Ein möglicher Tatverdächtiger wurde mittlerweile festgenommen“, so Laubichler. Bei dem Mann handelt es sich um einen 30 Jahre alten Niederländer. Die Fahndung nach weiteren Verdächtigen läuft. Beim Antreffen der Personen sei höchste Vorsicht geboten. Fluchtfahrzeug der Täter soll ein schwarzer Ford Tourneo sein.

„Der Erst-Alarm beim Roten Kreuz ging in der Nacht um 2.27 Uhr ein. Eine schwer verletzte Person wurde nach einem längeren Einsatz ins Krankenhaus Zell am See gebracht“, berichtet Roberta Thanner vom Roten Kreuz Salzburg. Mit einem Rettungswagen samt Notarzt war das Rote Kreuz vor Ort im Einsatz.

Die Hintergründe der Tat sind noch völlig offen. „Anfragen dazu können momentan nicht ausführlich beantwortet werden. Sobald uns weitere Daten und Erkenntnisse vorliegen, geben wir diese ergänzend bekannt“, heißt es in einer Aussendung der Polizei Salzburg.

„Hotel-Mitarbeiter haben vier Schüsse gehört“
Der Schusswechsel sorgte im Hotel Salzburgerhof in der Nebenstraße des Tatorts für Gesprächsstoff. „Vier Schüsse haben wir gehört. Einige meiner Mitarbeiter sind dadurch in der Nacht aufgewacht“, berichtet Gisela Holleis, Chefin des Hotels. Ihre Belegschaft sei bereits von der Polizei befragt worden, viel mehr Details wüsste sie aber auch noch nicht. „Wir sind geschockt. Eigentlich ist es bei uns immer ruhig.“

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