61 neue Corona-Fälle

5 Bezirke in OÖ schließen Schulen und Kindergärten

Das Land Oberösterreich hat im Zuge des drastischen Anstiegs an Neuinfektionen neue Maßnahmen bekannt gegeben: Alle Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in den Bezirken Linz, Linz-Land, Wels-Land, Wels-Stadt und Urfahr-Umgebung schließen ab Freitag für eine Woche. In diesen Bezirken sind die Fallzahlen laut Gesundheitsreferentin Christine Haberlander besonders hoch. Landesweit gibt es 61 neue Fälle binnen 24 Stunden - sämtliche Betroffene steckten sich in geschlossenen Räumen an, die meisten Fälle haben ihren Ursprung in einer Freikirche.

Oberösterreich schaut nicht länger zu: 61 Neuinfektionen an nur einem Tag zwingen die Verantwortlichen des Landes zu erneuten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. In einer Pressekonferenz sagte Landeshauptmann Thomas Stelzer: „Die Zahlen sind besorgniserregend, wir müssen dagegen vorgehen.“

Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in den Bezirken Linz, Linz-Land, Wels-Land, Wels-Stadt und Urfahr-Umgebung schließen ab Freitag, 3. Juli, bis einschließlich Freitag, 10. Juli. In diesen Bezirken seien laut Gesundheitsreferentin Christine Haberlander die Fallzahlen hoch. Eine Hotline für Pädagogen werde eingerichtet. Laut Stelzer wird es aber weiter Betreuungsmöglichkeiten geben.

Zudem wurde seitens Stelzer und Haberlander die „dringende Empfehlung“ ausgesprochen, in besagten Bezirken Veranstaltungen abzusagen.

Alle Ansteckungen in geschlossenen Räumen
Die meisten Fälle im Bundesland seien dem Cluster „Gemeinde Gottes Pfingstkirche“ zuzuordnen. Dieser bestehe aus mehreren, großteils rumänischen Großfamilien. Allein 24 neue Fälle gab es im Stadtgebiet von Linz - davon gehen 20 auf den besagten Cluster zurück. Sämtliche Betroffene in Oberösterreich hätten sich in geschlossenen Räumen angesteckt, wie die „Krone“ erfuhr.

Linz verschärft auch Kontrollen
In der Pressekonferenz am Mittwochvormittag kündigten Bürgermeister Klaus Luger und Gesundheitsreferent Michael Raml zudem neue Maßnahmen für die Landeshauptstadt Linz an. Laut Verantwortlichen wurde die Gesundheitsbehörde personell wieder aufgestockt, ein weiterer Bereitschaftsdienst eingerichtet. Außerdem solll es in Linz eine stärkere Überwachung von bereits abgesonderten Personen sowie der einzelnen Standorte durch die Polizei geben und verstärkt in den öffentlichen Verkehrsmitteln kontrolliert werden.

Krone Oberösterreich
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Dienstag, 07. Juli 2020
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