01.07.2020 16:00 |

Ötztal Tourismus

7,4 Millionen Euro für ein neues Hauptquartier

Eine Themen- und Erlebniswelt für Besucher, modernere Büros für Mitarbeiter und eine Aufenthaltszone auf dem Vorplatz. So soll der neue Hauptsitz von Ötztal Tourismus in Sölden ab Juni 2021 aussehen. Insgesamt werden dafür 7,4 Millionen Euro in die Hand genommen. Der Spatenstich zum Projekt erfolgte Mitte Juni.

Auf 1483 Quadratmeter wird das neue Gebäude errichtet. Wegen Corona verlagerte sich der Baubeginn von April auf Mitte Juni. Trotzdem sollen die 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie geplant mit Anfang der Sommersaison 2021 die neuen Räumlichkeiten beziehen. Damit diese in einer modernen Arbeitsumgebung ihren täglich Aufgaben nachgehen können, wurde das Projekt vordergründig in Angriff genommen. „Seit 20 Jahren sind wir in der Freizeit Arena untergebracht. Nach der Fusionierung 2006 gelang es nur unter schwierigen Bedingungen, allen Mitarbeitern einen adäquaten Arbeitsplatz bereitzustellen“, begründet Oliver Schwarz, der Direktor von Ötztal Tourismus, den Umzug.

Drei Obergeschosse und moderne Infozentrale
Am alten Standort bleibt lediglich die Finanzabteilung angesiedelt. Alle andern Fachabteilungen werden sich auf drei Obergeschosse im neuen Gebäude verteilen. Neben Büros werden die Flächen auch für Besprechungs- und Mitarbeiterräume genutzt werden. Positive Synergien im Arbeitsalltag sollen laut Schwarz so entstehen: „Für alle Mitarbeiter gilt es, kurze Wege und Raum für Kreativität zu schaffen.“

Informationszentrale im Erdgeschoss
Für Gäste, Vermieter und Geschäftspartner aus Nah und Fern entsteht im Erdgeschoss eine Informationszentrale. Im Eingangsbereich soll eine Lounge zeigen, was das Ötztal zu bieten hat. An vier Servicedesks wird die Themen- und Erlebniswelt von den Mitarbeitern präsentiert. Ganz im Sinne des Digitalisierungsbooms wird es zudem einen digitalen Kartentisch geben, an dem Besucher selber recherchieren können.

Aufenthaltszone auf dem Vorplatz geplant
Damit das Gebäude noch einladender wirkt, ist auf dem Vorplatz eine verkehrsberuhigte Aufenthaltszone geplant. „Deswegen wird es auch keine Parkplätze vor dem neuen Hauptquartier geben“, erläutert Schwarz. In der Umgebung seien derer genügend vorhanden und zudem werde es im Untergeschoß eine Tiefgarage mit zwölf Abstellplätzen geben. Unterstützung kommt auch von der Gemeinde Sölden. Diese errichtet auf dem Vorplatz eine Brücke für Fußgänger und Fahrradfahrer, welche über die Ötztaler Ache führen wird.

Für die Gestaltung des neuen Gebäudes wurde das Tiroler Architekturbüro Obermoser beauftragt, welches schon mehrere namhafte Projekte in Sölden realisieren konnte. Alle bisherigen Vergaben gingen an lokale Unternehmen.

Manuel Schwaiger
Manuel Schwaiger
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