30.06.2020 16:12 |

Projekte ab Juli

Kulturjahr Graz 2020 wagt nun den Neustart

Es sind zarte erste Flügelschläge, aber sie sind notwendig: Nach der Corona-bedingten Bruchlandung des Kulturjahres Graz 2020 im März feiert man nun - nach 630 abgesagten Einzelveranstaltungen - im Juli einen vorsichtigen Neustart mit ersten Projekten. Generell wurde das Kulturjahr bis August 2021 verlängert.

Mit der Frage „Wie wir leben wollen“ hatte sich das Kulturjahr Graz 2020 auch schon vor Corona beschäftigen. „Durch die Corona-Krise sind viele der Themen nur noch dringlicher geworden“, sagt der Grazer Kulturstadtrat Günter Riegler. So gibt es etwa im Juli eine Tanzproduktion bei La Strada, die sich mit Einsamkeit in der Stadt beschäftigt - ein Gefühl, das dank Corona nun wirklich jeder kennt.

Zuversicht nach „Scherbenhaufen“
Drei Monate lang war auch das Organisationsteam um Christian Mayer damit beschäftigt, „dem Scherbenhaufen Herr zu werden“, nun aber geht man mit Zuversicht in den Re-Start: „Einige Projekte wurden auf die neue Situation hin völlig überarbeitetet, andere mussten auf 2021 verschoben werden, weil sie etwa besondere klimatische Verhältnisse brauchen“, erklärt er. So etwa der Klima-Kultur-Pavillon des Breathe Earth Collective, dessen Start nur im Frühjahr möglich ist. Also läuft das Kulturjahr Graz 2020 nun bis August 2021.

Erste Projekte starten wieder
Dennoch geht es jetzt langsam wieder los: So gab es bereits ein Fotoshooting für das „Magazin des guten Lebens“, in dem Menschen mit Behinderungen sich ohne Barrieren und Vorurteile glamourös inszenieren können. Auch die Erkundungen der Grazer Randbezirke von transparadiso (Barbara Holub und Paul Rajakovic) sind abgeschlossen und bereits in Buchform erschienen - die Schau dazu im HdA wurde auf 2021 verschoben.

Am 3. Juli startet auch das Projekt „Der Grazer Kunstverein zieht um!“ wieder - mit einer filmischen Arbeit über das öffentliche Baden im Bezirk Mariatrost, gefolgt von einer Buschenschank-Lesegruppe in Ries am 24. Juli. Noch im Juli wird auch der interaktive „Humming Room“ von Elisabeth Harnik im Grazer Augarten in Betrieb gehen, der bei den Besuchern das Hörerlebnis der Natur sensibilisieren soll. Viele weitere Projekte folgen!

Christoph Hartner
Christoph Hartner
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