25.06.2020 06:00 |

Viele Frühgeburten

Schwangere leiden unter dem Klimawandel

Babys kommen zu früh, unterernährt oder sogar tot zur Welt: 32 Millionen solcher Geburten in den USA beweisen laut einer aktuellen Studie, dass sich der Klimawandel negativ auf die Schwangerschaft auswirkt. Vor allem bei schwarzen Frauen steigt demnach die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen.

US-Wissenschaftler untersuchten für ihre Forschung 57 Studien, die seit 2007 veröffentlicht wurden und konnten einen fatalen Zusammenhang zwischen steigenden Temperaturen, Luftverschmutzung und Komplikationen in der Schwangerschaft feststellen. Fazit: Je mehr sich der Klimawandel verschlimmert, desto schwächer ist der Nachwuchs.

Gefährliche Hitzewellen
Die Forscher konnten bestätigen, dass 21 Prozent der Mütter ihr Kind früher gebären, wenn sie in Gebieten leben, wo es häufig Hitzewellen gibt. Vor allem bereiten den Gynäkologen die negativen Auswirkungen der Klimakrise auf schwarze Schwangere Sorgen. Sie können sich oft keine Klimaanlage leisten und haben dann Komplikationen bei der Geburt.

Die Wissenschaftler hoffen nun, dass ihre besorgniserregenden Ergebnisse von der Politik ernst genommen werden und gegen den Klimawandel angekämpft wird.

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