28.05.2020 10:30 |

Am Pfingstwochenende

Defensive Fahrweise und Konzentration empfohlen

In den letzten zehn Jahren starben 74 Menschen bei Verkehrsunfällen an Pfingstwochenenden, mehr als 6.000 wurden verletzt. Der Mobilitätsclub ÖAMTC rät zu defensiver Fahrweise und erhöhter Konzentration auf der Straße.

2020 sind im österreichischen Straßenverkehr laut Zahlen des BMI bisher 115 Personen tödlich verunglückt. Dieser Wert liegt aktuell zwölf Prozent unter dem Niveau des Vorjahres und auch unter dem Stand von 2018. Diese positive Tendenz ist auf die verminderte Mobilität in den letzten Wochen zurückzuführen. „Aktuelle Statistiken zeigen jedoch, dass wieder deutlich mehr Menschen unterwegs sind - dementsprechend ist auch das Kfz-Verkehrsaufkommen langsam auf dem Weg zum Vorkrisen-Niveau“, erklärt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé.

Verkehrsaufkommen zu Pfingsten erfordert volle Konzentration

Jetzt steht ein verlängertes Wochenende bevor, das in den vergangenen Jahren von zahlreichen schweren Verkehrsunfällen überschattet war. Seit 2010 starben an dem Feiertagswochenende in Österreich 74 Menschen bei Verkehrsunfällen, mehr als 6.000 wurden verletzt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ein erhöhter Mix unterschiedlichster Verkehrsteilnehmer wie Auto-, Motorrad-, Moped- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger sind auf den Straßen unterwegs. „Personen auf zwei Rädern stellen eine Risikogruppe dar und erfordern die besondere Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer“, hält der Verkehrstechniker fest. Ebenso spielt das Wetter eine Rolle. „In der wärmeren Jahreszeit und bei guter Wetterlage neigen Verkehrsteilnehmer zur Selbstüberschätzung und zu unüberlegten Fahraktionen. Häufigste Unfallursachen sind Unachtsamkeit bzw. Ablenkung, Vorrangverletzungen sowie nicht angepasste Geschwindigkeit."

Defensiv fahren: damit rechnen, dass andere Fehler machen

Für einen sicheren Straßenverkehr an Pfingsten braucht es ein funktionierendes Zusammenspiel von Verkehrsteilnehmern und Exekutive. „Die Präsenz der Exekutive begünstigt eine nachhaltige Verkehrserziehung, die vor allem durch Kontrollen und Anhaltungen erzielt werden kann. Sichtbare Präsenz der Polizei verstärkt die Aufmerksamkeit und das korrekte Verhalten der Verkehrsteilnehmer“, so Nosé. Der Mobilitätsclub rät Verkehrsteilnehmern außerdem, sich im Straßenverkehr defensiv und aufmerksam fortzubewegen. Angepasste Geschwindigkeit sowie die Einhaltung des geforderten Sicherheitsabstandes können einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten.

 Salzburg-Krone
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