Elternvertreter:

„Trotz Quarantäne sollten die Schüler maturieren“

Salzburg
27.05.2020 13:00
Porträt von Stephanie Angerer
Von Stephanie Angerer

Laut Vorgaben der Regierung müssen bei einem Covid-19-Fall alle Schüler der Klasse in Quarantäne. „Das bedeutet bei einer Maturaklasse, dass viele ihren Abschluss nicht im Mai machen könnten“, so Landeselternvertreter Helmuth Schütz. Mögliche Lösung: Eine Verkehrsbeschränkung.

In Niederösterreich mussten wegen eines Verdachtsfalls 52 Schüler in Quarantäne. Salzburgs Elternvertreter fordern deshalb einen Notfallplan, damit „Schüler trotz Quarantäne maturieren können“, wie Schütz betont. Auf Initiative des Landeselternverbands feilte die Sanitätsdirektion mit den Amtsärzten aus den Bezirken bereits an einer Lösung.

„Wir denken dabei an eine Art Verkehrsbeschränkung. Die Schüler der betroffenen Klassen dürften dann zwar wie in der Quarantäne nicht einkaufen oder mit den Öffis fahren, aber es sollte erlaubt sein, dass ihre Eltern sie in die Schule bringen. Damit sie wie geplant ihre Matura schreiben können“, erklärt der Elternvertreter. Eine Garantie sei diese Option aber nicht. „Die letzte Verantwortung trägt immer der zuständige Amtsarzt. Der muss zustimmen.“ 

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