30.04.2020 07:21 |

Tower-Befehl ignoriert

Harrison Ford: Wirbel um riskantes Landemanöver

Langsam klingt es, als wäre er „Quax, der Bruchpilot“: Die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA ermittelt nun erneut gegen Harrison Ford. Der Grund: Der Schauspieler hatte mit seinem Privatflugzeug eine Landebahn überquert, auf der gerade ein anderes Flugzeug gestartet war.

Der Vorfall hatte sich am Freitag am Hawthorne Regional Airport in Los Angeles ereignet. Ford war mit seiner Avia Husky gerade gelandet, als ihn ein Flughafen-Mitarbeiter aufforderte, zunächst noch auf dem Rollfeld auszuharren. Auf einer Bahn, die der Hollywoodstar mit seiner Maschine kreuzen musste, fanden nämlich gerade Lande- und Startübungen statt. Doch statt sich an die Anweisungen des Towers zu halten, beschleunigte Ford und kreuzte die Fahrbahn dennoch.

„Sie müssen besser zuhören“, hört man den Mitarbeiter in der Audioaufnahme, die „TMZ“ vorliegt, schimpfen. Ford gestand umgehend: „Entschuldigen Sie, Sir, ich dachte, Sie hätten das genaue Gegenteil gesagt. Es tut mir schrecklich leid!“

Die beiden Flugzeuge sollen sich laut dem Bericht um die 1300 Meter voneinander entfernt befunden haben, es habe daher auch keine Gefahr bestanden, dass die Maschinen kollidieren. Der Vorfall werde dennoch von der Federal Aviation Administration untersucht, heißt es weiter.

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Er hat die Instruktion des Fluglosten falsch verstanden und sich sofort beim Tower für seinen Fehler entschuldigt.

Harrison Fords Sprecher

Ein Sprecher von Ford bestätigt den Vorfall: „Er hat die Instruktion des Fluglosten falsch verstanden und sich sofort beim Tower für seinen Fehler entschuldigt. Niemand wurde verletzt und es bestand nie eine Gefahr einer Kollision.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Hobbypilot Harrison Ford mit seinen - etwas eigenwilligen - Flugkünsten für Schlagzeilen sorgt. 2015 musste er nach einem Motorenausfall auf einem Golfplatz in Santa Monica notlanden. 2017 landete er versehentlich auf dem Rollfeld, nicht der Landebahn des John Wayne International Airport von Santa Ana und flog dabei direkt über eine Boeing 737 von American Airlines hinweg. Die FAA ermittelte, verhängte aber keine Strafe.

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