22.04.2020 16:00 |

Riesenerfolg

Haiminger „Whiskey“ wurde nun vergoldet

Biobauer Josef Glatzl brannte auf das Resultat, nun ist es via E-Mail gekommen: Bei der internationalen Edelbrand-Meisterschaft „Destillata“ hängte die Jury seinem Bio-Mais-Whiskey die Goldmedaille um - die einzige in dieser Kategorie. Für den permanent nach Innovationen suchenden Haiminger war die Produktion des ersten Tiroler Bio-Whiskeys ein Experiment, das aufging.

Es ist kein Tippfehler: Die Schreibweise Whiskey wurde vom Haiminger Biobauer Josef Glatzl absichtlich gewählt: „Wir produzieren ihn nach amerikanischer Art und dort fügt man ein ,e‘ ein.“ Doch vor diesem Detail liegt eine lange Strecke, vor allem die Bereitschaft, Neues auszuprobieren.

Vom Abfall- zum Premiumprodukt
Am Biohof Glatzl wird schon seit vielen Jahren Mais angebaut. „Vor vier Jahren starteten wir das Projekt Bio-Mais-Whiskey“, erinnert sich Josef Glatzl, „das Grundprodukt ist das feine Maismehl, das bei der Erzeugung von Polentagries anfällt.“ Dass das Abfall- zum Premiumprodukt werden wird, wagte damals wohl keiner zu hoffen.

Drei Jahre gelagert
Nach dem Brennen lagerte der Maisbrand, der nach der amerikanischen Bourbon-Art zum Whiskey reifen sollte, drei Jahre lang in heimischen Eichenfässern. Vor den Haiminger Markttagen 2019 dann die große Verkostung und die offizielle Präsentation des ersten Bio-Mais-Whiskeys Tirols auf dem großen Erntemarkt.

Gold für „Glatzl Gold“
„Wir bekamen viel Lob“, sagt Glatzl, „das motivierte uns, das Destillat von einer professionellen Jury auf der Destillata auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. Dann die unglaubliche E-Mail am Freitag: Goldmedaille für den Whiskey ,Glatzl Gold’, die einzige in der Kategorie ,Bio-Whisky’ bis zu fünf Jahren“. Die hellseherischen Fähigkeiten bei der Etikettenwahl verblüffen übrigens. „Unser Whiskey ist wahrlich ein echter Tiroler, dessen Grundlage, der Mais, auf unseren Feldern rings um Haiming wächst“, sagt Bruder Hans Glatzl, betört von den Geschmackskomponenten, „in der Nase angenehm nussig karamellige Düfte, die Karamellnote begleitet bis auf den Gaumen, wo sie sich mit Nuancen von dunkler Schokolade abwechselt.“

Hubert Daum
Hubert Daum
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