„Viele Fragezeichen“

Stöger: „Wie können wir Arbeitsplätze sichern?“

„Wir haben im Moment jedenfalls wenig Gedanken an drei Punkte, sondern vielmehr darum, wie wir die Arbeitsplätze sichern können.“ Austria-Sportchef Peter Stöger spricht, ganz seinem Naturell entsprechend, wieder einmal Klartext. Es gebe derzeit viele Fragezeichen in violett, betonen er und AG-Vorstand Markus Kraetschmer, der um die „wirtschaftliche Überlebensfähigkeit“ kämpft.

Es sind schwierige, vielleicht sogar existenzentscheidende Wochen (und Monate?) für Österreichs Fußballklubs. Die Wiener Austria geht‘s dieser Tage kommunikationstechnisch durchaus offensiv an. Praktisch täglich beliefert der violette Mediendienst die Redaktionen des Landes mit aktuellen Statements von den Klub-Oberen. Recht erbaulich muten diese nicht eben an.

„Entwicklung nicht abschätzbar“
„Es gibt sehr viele Fragezeichen im Moment, neben allen gesundheitlichen Fragen, die natürlich Priorität haben, gibt es sehr, sehr entscheidende ökonomische Fragen - niemand weiß, wann diese schwierige Situation beendet sein wird, demnach sind auch die Entwicklungen nicht abschätzbar", meint etwa Vorstandsvorsitzender Markus Kraetschmer.

Am Dienstag tagt die UEFA auf einer Krisensitzung zu den Folgen der Pandemie. Da geht es vor allem um die Frage: Was passiert mit der EURO 2020, die vom 12. Juni bis zum 12. Juli stattfinden soll? Auch Kraetschmer sucht Antworten: „Wird verschoben? Wird abgesagt? Was passiert mit dem Damen-Champions-League-Finale, das im Mai bei uns stattfinden soll? Alles Fragen, die wir frühestens nach der UEFA-Sitzung klären können.“

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Unser höchstes Gebot in der aktuellen Situation ist es, die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit des Klubs zu sichern.

Markus Kraetschmer

„Kühlen Kopf bewahren“
Sportchef Peter Stöger: „Wir befinden uns in absolut unbekannten Gewässern und können keine Szenarien skizzieren. Aber natürlich gibt es daraus resultierend auch unzählige Fragen für uns als Klub. Wir haben im Moment jedenfalls wenig Gedanken an drei Punkte, sondern vielmehr darum, wie wir die Arbeitsplätze sichern können! Schon alleine deswegen müssen wir einen kühlen Kopf bewahren.“

Kraetschmer geht‘s primär darum, „die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit zu sichern. Demnach müssen sämtliche Themen dahingehend geprüft werden. Aber dazu warten wir auch noch auf klare Ansagen der Behörden und Verbände."

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